Nasshaftung

Die Nassstrecke in der Datarecording-Aufzeichnung. Der beste ­Regenreifen (Metzeler) gegen den schlechtesten (Avon). Beim Durchfahren des Omegas zeigt sich der Unterschied deutlich: Der Metzeler schafft neben einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit auch mehr Schräglage

Foto: MRD
Zum heikelsten Teil des Tests gehört die Be­urteilung der Reifen auf nasser Fahrbahn. Um das Potenzial der verschiedenen Gummimischungen auszuloten, muss die BMW R 1200 GS ständig am Limit bewegt werden. Zusätzlich zum Testeindruck, den die Testcrew per Popometer ­erfährt, liefert das Datarecording unbestechliche Ergebnisse. So können neben den Rundenzeiten auch Kurvenspeed und Schräglage in einzelnen Streckenabschnitten exakt verglichen werden. Wie sich die verschiedenen Paarungen im Nassen geschlagen haben, steht in den einzelnen Kästen. In der Punktebewertung sind neben den Rundenzeiten auf dem Nass-Parcours auch die Verzögerungswerte und der Bremsweg aus 100 km/h gelistet. Be­sonders gut lassen sich die Unterschiede der ­ein­zelnen Testteilnehmer im Omega-Abschnitt der Strecke herausfahren, auf dessen rutschigem ­Belag sich eindeutig zeigt, wie haftfreudig der Reifen ist. Reifen mit gutem Nass-Grip konnten diesen Abschnitt besonders souverän meistern.

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