Nebel auf MotoGP-Kawasaki (Archivversion) Kleine Geschenke

Stefan Nebel, Internationaler Deutscher Superbike-Meister 2005 auf Yamaha und danach zu Kawasaki gewechselt, kam nach dem letzten MotoGP-WM-Lauf in Valencia in einen besonderen
Genuss: Er durfte im Rahmen von Journalisten-Testfahrten die 990er-Werks-Kawasaki ausprobieren. Nebel, der das offizielle deutsche Kawasaki-Team durch seinen Einsatz in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) von dem 2005 erreichten Mittelfeldresultat dieses Jahr auf Gesamtrang fünf brachte, erfuhr VIP-Behandlung – statt der zwei fliegenden Runden auf der Kawasaki Ninja ZX-RR, die den Presseleuten erlaubt waren, wurden ihm zehn Runden genehmigt. Zum Ende seines Turns hielten die Stoppuhren zwei Runden knapp unter der 1.39-Minuten-Marke fest, ein respektabler Wert. Spekulationen, dass Nebel sich mit entsprechender Vorbereitung und den vier Trainingsstunden eines GP-Wochenendes vermutlich nicht als Letzter qualifiziert hätte, sind durchaus
legitim. »Ich muss so ein Motorrad haben«, strahlte der 25-Jährige noch am Tag nach seinem MotoGP-Erlebnis. Jetzt hofft Kawasaki Deutschland, dass Nebel den Grünen nicht zuletzt wegen dieses Bonbons für die IDM treu bleibt. Weil Stefan
Nebel internationale Perspektiven braucht, könnten Wildcard-Starts bei der Super-bike-WM Teil der Vereinbarung werden – die allerdings bei Redaktionsschluss noch nicht unterschrieben war. abs

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote