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Ein Motorradfahrer wird schuldlos in einen Unfall verwickelt, er kommt mit Blessuren davon, aber Kombi, Helm, Stiefel und Handschuhe sind hin. Die Assekuranz sieht eine Wertminderung der Klamotten, weil sie nicht mehr neu sind, und will Geld abziehen, wogegen der Motorradfahrer klagt. Das Essener Amtsgericht hat ihm jetzt Recht gegeben. Zur Begründung: Aufgrund der langen Lebensdauer von Motorradbekleidung sei ein Abzug bei einer durch einen Unfall beschädigten, fünf Monate alten Bekleidung nicht vorzunehmen, da sie nicht messbar
an Wert verloren habe. (Az 24 C 436/04)

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