Neues Programm (Archivversion)

Speedweek Oschersleben ohne 24-Stunden-Rennen, mit IDM

Die Aufräumarbeiten nach der Sause zum zehnjährigen Jubiläum sind kaum beendet, da ist es schon mit der Tradition vorbei: Bei ihrer elften Auflage muss die German Speedweek in Oschersleben im August 2008 erstmals ohne das 24-Stunden-Rennen auskommen, mit dem sie innerhalb kürzester Zeit zu einem deutschen Motorradsport-Klassiker geworden war. Stattdessen wird am Samstag zwischen 15 und 23 Uhr ein Acht-Stunden-Wettkampf ausgetragen, der zur Endurance-WM zählt. Und am Sonntag erleben die Speedweek-Besucher einen vollständigen Renntag der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM).
»Ein 24-Stunden-Rennen ließ sich nicht mehr finanzieren«, erklärte Ralph Bohnhorst vom Speedweek-Veranstalter Motorsportarena Oschersleben. »Dass die IDM noch einen Termin suchte, hat sich zufällig ergeben. Acht-Stunden-WM-Lauf und IDM zusammen garantieren aber weiterhin den Event-Charakter der Speedweek.« Dass sich einige der privaten deutschen Endurance-Teams zurückziehen könnten, bislang das Salz in der Suppe der 24 Stunden von Oschersleben, fürchtet er nicht: »Es kommen eher mehr Teams.«abs
www.speedweek.de; www.idm.de

1. Eurospeedway Lausitz 25.–27. April
2. Oschersleben 16.–18. Mai
3. Nürburgring 30. Mai–1. Juni
4. Sachsenring 20.–22. Juni
5. Salzburgring 4.–6. Juli
6. Schleizer Dreieck 1.–3. August
7. Oschersleben (Speedweek) 6.–10. August
8. Hockenheim 12.–14. September
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Dirk Heidolf fährt Supersport-WM (Archivversion) - Ost-WeST-BEZIEHUNG

Die Grand-Prix-Karriere von Dirk Heidolf ist zu Ende, nicht aber seine Laufbahn als Motorrad-WM-Fahrer. Der Sachse, seit 2002 250er-GP-Fahrer, steigt in der kommenden Saison um in die Supersport-WM, die im Rahmen der Superbike-WM mit 600-cm³-Vierzylindern und 675-cm³-Dreizylinder-Maschinen ausgetragen wird. Heidolf tritt für das niederländische Team Hoegee-Pioneer-Suzuki an. Sein Teamkollege wird der Niederländer Barry Veneman sein.
Auch wenn die Suzuki-GSX-R-600-Fahrer in jüngster Zeit nicht ernsthaft in das Duell der die Supersport-WM dominierenden Marken Honda und Yamaha eingreifen konnten, gab es doch Achtungserfolge für Veneman – wie zum Beispiel Rang vier bei seinem Heimrennen in Assen und WM-Gesamtrang acht. Was für Hoegee-Suzuki spricht, erkannte auch Heidolf: »Die Holländer sind das einzige Suzuki-Team, das vom Werk noch gewisse Unterstützung bekommt. Außerdem ist es für einen deutschen Rennfahrer sicherlich kein Nachteil, auf einer Suzuki zu sitzen.« Der mit dieser Aussage indirekt angesprochene deutsche Suzuki-Direktor Bert Poensgen dazu lächelnd: »Stimmt, aber Spaß beiseite. Sollte Dirk Heidolf mit Resultaten auffallen, wird uns dazu etwas einfallen.«mtr
www.dirk-heidolf.de

Jörg Teuchert 2008 wieder auf Yamaha (Archivversion) - ZURÜCK – zum ERFOLG

Überraschende Wende: Die weitere Zusammenarbeit von Jörg Teuchert mit dem Inghart-Team, für das er in der IDM Superbike 2007 auf einer MV Agusta Gesamt-Vierter wurde, war schon verkündet, als Anfang Dezember die Bombe platzte – Teuchert bekannte sich zu Yamaha. »Damit kehre ich zu der Marke zurück, mit der ich meine größten Erfolge hatte«, erklärte der Franke, der auf Yamaha 2000 die Supersport-Weltmeisterschaft und 2006 die IDM Superbike gewann.
Teuchert wird für das neu gegründete IDM-Superbike-Team Sözen & Partner an den Start gehen, das auch den IDM-Einsatz von Andrzej Pawelec organisiert – der 28-jährige Pole hat in seiner Heimat sieben Meistertitel gewonnen. Einer der Sözen & Partner-Gesellschafter ist in der IDM-Szene kein Unbekannter: Michael Galinksi, 1986 selbst deutscher Superbike-Champion, führte 2005 Stefan Nebel zur Meisterschaft. Unterstützung kommt von Yamaha Motor Deutschland. Der Importeur des japanischen Herstellers, der sich 2007 nicht mit einem eigenen Team an der IDM beteiligte, möchte in der deutschen Top-Serie wieder kompetent vertreten sein.abs
www.joerg-teuchert.de; www.soezen-motorsport.com

Kurzinformation (Archivversion)

Casey Stoner: Er nimmt die 1
MotoGP-Weltmeister Casey Stoner hat sich entschieden: Der Ducati-Werksfahrer wird 2008 statt mit seiner Lieblingsstartnummer 27 mit der 1 antreten, die dem amtierenden Champion gebührt. Dies geht aus den Start­listen der internationalen Motorradsportföderation FIM hervor. Die zeigen auch, dass Deutschland in der Straßen-WM so schwach wie lange nicht mehr vertreten sein wird. Dort werden mit Sandro Cortese, Stefan Bradl und Robin Lässer lediglich drei 125er-Fahrer aus der Bundesrepublik geführt. Die 250-cm3- und die MotoGP-WM finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Triumph: Street-Triple-Cup
Mit der Daytona 675 und dem G-Lab-Team um Tuning-Spezialist Dietmar Franzen hat Triumph 2007 in der IDM Supersport schon ein deutliches Zeichen in Sachen Sport-engagement gesetzt (siehe linke Seite unten). 2008 folgt ein Schritt in Richtung Breitensport – ein Markencup mit der unverkleideten Schwester der Daytona 675, der Street Triple. Das rennfertige Bike gibt es für 10499 Euro, Infos unter www.sport-evolution.de.

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