Neuseeland-Reise: Vorschau (Archivversion) Winter-Spaß

Die Saison hat sich gerade verabschiedet, da ist sie schon da- die Sehnsucht nach Sonne und zwei Rädern. Einige Möglichkeiten, diese zu stillen.

Petrus hatte einfach kein Einsehen. Nach einem durchwachsen Sommer bescherte er uns auch noch ein verregneten Herbst. Und nun soll man sich mit dem Gedanken abfinden, daß es mit Motorradfahren - zumindest bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein - für etliche Monate erst mal vorbei ist? Muß nicht sein, schließlich geht am anderen Ende der Welt das Thermometer quasi andersrum.Besseres Wetter ist freilich nur ein Argument für eine Reise über die Nord- und Südinsel Neuseelands. Denn das angenehme Klima bietet lediglich die beste Voraussetzung, die faszinierende Natur zu genießen. Im Norden zeigt sich das Land von seiner »heißen« Seite, mit Geysiren, Schwefelquellen und aktiven Vulkanen, während die fast 4000 Meter hohen Alpen im Süden häufig auch im Sommer schneebedeckt sind. An der durch tief eingeschnittene Fjorde zerklüfteten Küste tummeln sich Delphine, Wale und anderes Meeresgetier in der Tasmanischen See, während im Inland Schafe reihenweise ihre Wolle lassen.Chiles Süden hat ähnliches zu bieten. Nur stehen statt der Alpen hier die Anden an einer von Fjorden zerfransten Küste. Auch ihre meisten Gipfel bleiben durch die unendlichen Eisfelder stets schneebedeckt. Mutter Natur ist hier über weite Teile unberührt, mancherorts gar unentdeckt. Und während sich vor Chiles Küste ebenfalls Wale und Delphine tummeln und im Inland Schafe - und Lamas - geschoren werden, gibt es im Süden des Landes eines so gut wie nicht: asphaltierte Straßen. Statt dessen eine Menge Staub und Schotter, verlassene Täler und endlose Weiten. Letztere finden sich auch in Namibia. Mit noch ein bißchen mehr Staub und noch mehr Sonne. Das tierische Erlebnis dieser Enduro-Tour sind Elefanten, Giraffen und Löwen.Keine Winterflucht, aber eine Saisonverlängerung bieten die Touren im Mai und Sepemter durch den Westen der USA. An der kalifornischen Küste geht es auf einer der Traumstraßen dieser Welt, dem Highway Number One, entlang, im Landesinneren von der sengenden Hitze der Wüste direkt auf die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada zu.Wer auf den Sommer im Winter lieber verzichtet und sich statt dessen mehr Schnee wünscht, kann sich beim Snowmobilen im »läppischen« Winter in Finnland austoben. Mehr Infos gibt’s unter Telefon 0711/182-1977 oder Fax -2017.

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