Nier, Michael: Interview (Archivversion) Interview

Michael Nier, seit Juli neuer General Manager von Triumph Deutschland, über die
Zukunft der Marke

Welche neue Vertriebsstrategie hat Triumph?
Wir werden unsere im Vorjahr eingeleitete Vertriebs- und Marketingstrategie, mit dem Fokus unser Händlernetz zu stärken, weiter verfolgen und konsequent umsetzen. Schließlich gilt es, Triumphs Position als eine der aufregendsten und zuverlässigsten Marken weiter zu festigen und auszubauen.
Welche Fehler sind in der Vergangenheit gemacht worden? Und welche Schlüsse ziehen Sie daraus?
Die allgemeine Marktsituation in Deutschland war in den letzten Jahren nicht einfach – auch der Motorradmarkt hat mit rückgängigen Zahlen zu kämpfen. In Zukunft möchten wir dem allgemeinen Markttrend entgegenwirken und unsere Absätze deutlich steigern. Triumph hat ein sehr großes
Potenzial auf dem deutschen Markt, und ich
betrachte es als große Herausforderung, die Marke in Zusammenarbeit mit einem starken und erfolgreichen Händlernetz nach vorne zu bringen.
Wie wichtig ist der deutsche Markt für Triumph?
Sehr wichtig. Er ist einer der absatzstärksten weltweit und durch seine anspruchsvollen Kunden der weltweite Maßstab, was Qualitätsanforderungen betrifft.
Welche neuen Modelle stellt Triumph bei der Intermot in München vor?
Unsere neuen Modelle wurden mit jeder Menge Stil, unverwechselbarem Charakter und perfekter Qualität entwickelt. Im Übrigen wurden die Projekte bereits in der Entwicklungsphase internationalen Kundenbefragungen unterzogen, um die Akzeptanz bei den Zielgruppen sicherzustellen. Die Zukunft für Triumph, insbesondere auf dem deutschen Markt, ist also sehr viel versprechend.
Plant Triumph, Tourer mit ABS anzubieten?
Triumph ist sich darüber bewusst, dass Antiblockiersysteme im Tourer-Segment langfristig unumgänglich sind.

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