Ölwechsel und Entsorgung: Schraubertipp (Archivversion) Entsorgung

Altöl gehört fachgerecht entsorgt und nicht in den Gulli

Eins gleich vorneweg: Unser Fotomodell schüttet selbstverständlich kein Altöl in den Schacht. Wer tatsächlich bei derart illegalem Ölentsorgen ertappt wird, muss mit sehr empfindlichen Geldstrafen rechnen – und das völlig zu Recht, schließlich verseucht ein Liter Altöl eine Million Liter Grundwasser. Bei einem Ölwechsel in einer Motorrad-Werkstatt entfallen die Entsorgungsprobleme für den Kunden, da sich der Betrieb darum kümmert und das Altöl sammelt. Anders hingegen bei selbstdurchgeführten Ölwechseln. Da stellt sich anschließend die Frage: wohin damit? Händler, die gewerbsmäßig Öl verkaufen, sind zwar seit 1987 verpflichtet, die gleiche Menge an Altöl entgegenzunehmen, doch dafür verlangen die meisten den Kaufbeleg. Deshalb der Tipp: Beim Kauf die Quittung gleich an den Ölbehälter kleben. Wer trotzdem sein Altöl weder beim Händler, noch bei der Motorradwerkstatt seines Vertrauens oder bei der Tankstelle los wird, der hat als letzte Möglichkeit Sondermüll-Sammelstellen oder das Schadstoffmobil, das Mengen bis zu fünf Liter kostenfrei entsorgt. Die Standorte können bei jedem Umweltamt erfragt werden.

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