Ozon-Regelungen (Archivversion)

Hans-Jürgen Reinert zur Gefahr der Streckensperrung in Schleiz.

?Finden am Schleizer Dreieck »illegale Rennen« statt?Nein. Von organisierten illegalen Rennen kann man nicht sprechen. Aber es gibt Motorradfahrer, die die Rennstrecke kennen und an Wochenenden einige Runden drehen. Am 21. April wurden fast 100 Kräder und Autos festgestellt, die mehrfach das Dreieck umrundet haben. Man kann zwar nicht alle über einen Kamm scheren. Aber natürlich sind schwarze Schafe darunter, die unter Mißachtung der Straßenverkehrsordnung rasen. ? Wie viele schwarze Schafe gibt´s denn?Das ist ein geringer Prozentsatz. Bloß bringt der alle anderen in Mißkredit und sorgt für viel Aufregung in der Bevölkerung. Die 5,6 Kilometer lange Rennstrecke führt durch Oberböhmsdorf. Dort, wo 50 km/h vorgeschrieben sind, wird zum Teil ohne jede Rücksicht auf die Anwohner viel zu schnell gefahren. ? Und was unternimmt die Polizei dagegen?Wir müssen von der Information und von der Stichpunktkontrolle leben. Es nützt nichts, wenn wir uns jedes Wochenende auf die Lauer legen. Aber wir können kurzfristig, wenn Raser gemeldet werden, viele Polizisten von angrenzenden Dienststellen zusammenziehen und Geschwindigkeitskontrollen machen. Motorradfahrer werden dann sofort rausgezogen.?Wie groß schätzen Sie die Gefahr ein, daß das Schleizer Dreieck für Motorradfahrer gesperrt wird?Eigentlich als gering. Wir haben die Sache in den Griff bekommen. ? Was raten Sie den Motorradfahrern?Wenn wirklich einer das Bedürfnis hat, in Schleiz Rennen zu fahren, soll er sich zu einer Renn-Veranstaltung hier anmelden. Lieber das Startgeld zahlen als Bußgeld bei der Polizei.

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