Parc fermé (Archivversion)

Jetzt offiziellLegende Toni MangToni Mang ist seit dem Sachsenring auch eine offizielle Grand-Prix-Legende: In einer kleinen Zeremonie am Samstag wurde der fünffache Weltmeister in die »Dorna-Hall of Fame« der GP-Legenden aufgenommen und von Carmelo Ezpeleta, dem Chef der GP-Promotionagentur Dorna, mit einer Medaille geehrt.Raudies & RubattoWieder FreundeDirk Raudies und sein ehemaliger Cheftechniker Mario Rubatto sind wieder beste Freunde. Die beiden Oberschwaben, deren Zusammenarbeit in Raudies’ WM-Titel-Jahr 1993 mit einem spektakulären Flug eines Computer-Laptops endete, das Rubatto im Zorn durch die Werkstatt schleuderte, arbeiten seit kurzem gemeinsam bei Italjet. »Ich habe Dirk angerufen, weil wir Verstärkung brauchten. Jetzt hilft er uns bei der Motorenabstimmung«, erklärte Rubatto, der schon in Assen zu der Italjet-Mannschaft stieß. »Vier Motorräder von zwei Fahrern zu betreuen und weiterzuentwickeln ist ein Riesenstress«, seufzte Italjet-Konstrukteur Jörg Möller. »Dirks Arbeit ist eine wertvolle Hilfe.«BMW-Boxer-CupEinsame HeldenDer BMW-Boxer-Cup, normalerweise ein vergnügliches Hauen und Stechen prominenter VIP-Fahrer, war diesmal eine Show der einsamen Helden. Überlegen vorneweg fuhr Cup-Favorit Stéphane Mertens. Ebenso unangetastet fühlte sich MOTORRAD-Testchef Gerhard Lindner auf seinem sechsten Platz – bis er zu spät feststellte, dass sich der Belgier Eric Lejeune von hinten an- und vorbeischlich. Ähnlich erging es Eurosport-Kommentator und MOTORRAD-Tester Jürgen Fuchs: In der vorletzten Runde Dritter, wurde er von Fernando Cristóbal noch vom Podest verdrängt.Dark Dog-ChallengeSpanische SchuleDie Idee des spanischen Telefonica-Junior-Cups, aus dem das jetzige GP-Junior-Team mit Toni Elias, Daniel Pedrosa und Joan Olivé hervorging, soll nun in Deutschland Nachahmung finden. ADAC, Honda und die Energy-Drink-Marke Dark Dog präsentierten am Sachsenring die »Dark Dog Challenge« mit acht Rennen auf Honda RS 125 R, für die eine landesweite Auslotung junger Talente gestartet wird. Die »spanische Schule«, so Honda Motor Europe North-Manager Norbert Köpke, wurde allerdings etwas eingedeutscht: Der Cup ist auf 20 Teilnehmer begrenzt. Anders als in der kostenlosen Telefonica-Serie müssen diese für das Gesamtpaket inklusive der zentralen Wartung der Maschinen 9000 Euro Startgeld aufbringen. Und ein Betreuer wie Alberto Puig fand sich bislang nicht. »Ich werde im Auswahlgremium sein und die Sache mit ganzem Einsatz unterstützen«, erklärte zwar Ralf Waldmann bei der Präsentation. In der Hauptsache bleibt der frühere GP-Star freilich lieber seinen Porsche-Cup-Rennen treu.

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