Parc fermé (Archivversion)

Aprilia-ShowMeister-RundenNicht nur durch den Einsatz von Testfahrer Alessandro Antonello auf einem zweiten RSV mille-Superbike neben Stammfahrer Peter Goddard wertete Aprilia das Superbike-WM-Wochenende in Monza auf. Am Sonntag, unmittelbar vor dem ersten Rennen, starteten die Aprilia-Werksfahrer und Ex-Weltmeister Tetsuya Harada und Valentino Rossi zu Demorunden mit Aprilia RSV mille-Serienmaschinen. Eskortiert von einem Lamborghini Diablo Roadster ließen sich die Champions von den gut 60000 Fans feiern und revanchierten sich mit begeisternden Wheelies und Burnouts. Außerdem waren in Monza aus der Grand Prix-Szene noch 250er Weltmeister Loris Capirossi und Jungstar Marco Melandri zu Gast.Superstock-EMForever youngMarco Lucchinelli, 500er Weltmeister von 1981 und heute Teamchef von Ducati-Semi-Werksfahrer Doriano Romboni, kann es nicht lassen. Im Rennen zur Superstock-EM, eigentlich Fahrern bis 24 Jahren vorbehalten, belegte Mitvierziger Lucchinelli auf einer Yamaha R1 des italienischen Importeurs Belgarda immerhin Startplatz sieben, gab aber gegen Rennmitte auf. Sieger Vittorio Scatola, einige Jahre als Reiter exotischer 500er GP-Maschinen wie etwa der chancenlosen Paton unterwegs, gehört ebenfalls schon zum Club der 40er. Für den 18jährigen Deutschen Dominique Duchène war das Rennen weniger erfreulich. Nach Podestrang drei in Albacete wurde der Hüne aus dem Saarland mit seiner Kawasaki ZX-9R diesmal nur 13. und liegt in der EM-Tabelle auf Rang sieben. Katja Poensgen auf Suzuki GSX- R 750 wurde 22. EM-Spitzenreiter ist der spanische Aprilia-Fahrer Daniel Oliver Bulto.Superbike-WMDabei sein ist allesNach dem olympischen Motto trat das Schestauber-Team aus der Schweiz bei den Superbike-Rennen in Monza mit seiner Honda VTR 1000 an. »Von unserer Heimatstadt Chur sind es nur knapp 200 Kilometer bis nach Monza«, erklärte Teamchef Milan Schestauber die Motivation zur Teilnahme. Klares Ziel für den 41jährigen Fahrer Christian Monsch war es dabei, mit dem Twin das Qualifikationslimit von 110 Prozent der Pole Position von Honda RC 45-Werksfahrer Colin Edwards zu schaffen. Dies gelang dem Schweizer Meister früherer Tage mit einem Rückstand von 10,3 Sekunden als 31. gerade so. Immerhin hatte er noch zwei Ducati-Privatfahrer hinter sich. Die Zielflagge aber sah Monsch in beiden Rennen nicht.

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