Pirelli Diablo Rosso (Archivversion)

Rosso, italienisch für Rot, die Farbe der Leidenschaft, steht für sportlich, schnell und aggressiv. So beschreibt Pirelli seinen neuen Spross aus der Sportreifen-Familie, der in Barcelona vorgestellt wurde. Der Diablo Rosso ist ein Null-Grad-Stahlgürtel-Pneu, der an alte Pirelli-Tugenden wie hohe Haftung, Traktion, Stabilität und Präzision anknüpfen soll. Die Basis dafür bildet EPT (Enhanced-Patch-Technologie), die im Schnitt eine um fünf Prozent vergrößerte Kontaktfläche zum bisherigen Diablo verspricht. Für den Pneu liegen bereits 230 Freigaben vor. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, konnte MOTORRAD mit verschiedenen aktuellen Sportlern auf Landstraßen und der Rennstrecke Circuit de Catalunya testen. Zusätzlich standen als Vergleich zwei Yamaha YZF-R1, Modell 2003, jeweils mit einem Satz alten und neuen Diablo bestückt, zur Verfügung. Der Rosso überzeugte auf Anhieb mit besserem Einlenkverhalten und guter Rückmeldung. Der Grip erlaubt hohen Speed, die Geradeauslaufstabilität gab ebenfalls keinen Anlass zur Klage. Jedoch fördert viel Haftung bei leistungsstarken 1000ern insbesondere auf schnellen Kursen wie in Katalonien Lenkerschlagen, was auch bei einigen Maschinen auftrat. Das Abriebbild sah dagegen hervorragend aus. Der Sport-Reifentest (MOTORRAD 11/2008) wird klären, ob Pirelli das selbst gesteckte Ziel erreicht und mit dem Diablo Rosso den Konkurrenten Michelin Pilot Power und Metzeler Sportec M3 Paroli bieten kann.
Anbieter: Pirelli Deutschland GmbH, Gneisenaustraße 15, 80992 München,Telefon 089/14908-0, Internet: www.pirellimoto.de

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