Pirelli Diablo Supercorsa (Archivversion) ALLESKLEBER

Vom Hobbyfahrer bis hin zum Profi einte der Supercorsa das Fahrerlager, mit ihm hat Pirelli vor sechs Jahren den Rennreifenmarkt revolutioniert. Zuvor waren Rennreifen zwar auch schon haftstark, aber meist zu kompromisslos. Was zu massiven Fahrwerksunruhen oder zu einem unberechenbaren Grenzbereich und in Folge unangenehmen Stürzen geführt hatte. Erst der Supercorsa verband Mördergrip mit unkomplizierten Fahreigenschaften. Nicht ewig über Fahrwerkseinstellungen grübeln und schließlich daran verzweifeln, sondern einfach die Rennstrecke genießen – und persönliche Bestzeiten verbessern.
Nun steht der Nachfolger in den Startlöchern, der Pirelli
Diablo Supercorsa, der zurzeit schon in der Supersport-WM zum
Einsatz kommt. MOTORRAD konnte ihn auf diversen Supersport-WM-Maschinen in Misano ausgiebig testen. Ein würdiger Nachfolger. Der Neue ist gegenüber dem Vorgänger stabiler beim Bremsen und beim Beschleunigen. Er liegt satt und ruhig auch in tiefsten Schräglagen und lenkt etwas direkter ein.
Die Kontur des Vorderreifens fällt deutlich spitzer aus,
was das Handling auf den gefahrenen Supersport-Motorrädern
nicht unbedingt in Richtung »rekordverdächtig« hebt. Außerdem
reduzierten die Techniker das Negativprofil auf 4,1 Prozent, nur knapp über dem laut Reglement des internationalen Motorradsportverbands vorgeschriebenen Minimum von vier Prozent. Das bedeutet weniger Angriffsfläche auf den stark beanspruchten Flanken und somit längere Haltbarkeit, da der Reifen nicht so heiß wird und nicht mehr so leicht aufreißt – ein Schwachpunkt beim temperaturempfindlichen Vorgänger.
Erhältlich ist der Diablo Supercorsa in allen gängigen Dimensionen voraussichtlich ab Januar 2007, vorne in drei, hinten in
vier verschiedenen Mischungen. mas

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