Pirelli Scorpion Sync

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Reifentyp und Dimension: vorn Scorpion Sync, hinten Scorpion Sync
Infos und Freigaben: Pirelli Deutschland, Telefon 06163/710, www. pirellimoto.de
Maximale Profiltiefe: vorn 4,5 mm, hinten 6,2 mm
Herstellungsland: Deutschland
Trockentest: Hohe Kurvenstabilität im Solobetrieb und auch mit Sozius fast keine Stabilitätsein­bußen. Die Rückmeldung wirkt allerdings etwas holzig, und bezüglich Leichtfüßigkeit ist der Sync nicht ganz auf dem Niveau des Conti Trail Attacks. Seine Stärken sind nicht zuletzt die Verzögerung auf trockener Strecke mit ­9,6 m/s² (Bremsweg 40,2 Meter aus 100 km/h) sowie der sehr gute Geradeauslauf.
162 Punkte | Platz 2
Nasstest: Die Haftung in Kurven und beim Beschleunigen liegt auf akzeptablem Niveau, das Gefühl fürs Vorderrad in Schräglage ist gut. Erst beim starken Beschleunigen dreht das Hinterrad durch. Grundsätzlich bewegt sich der Grenzbereich akzeptabelem Niveau. Bei den Verzögerungswerten auf nasser Fahrbahn bleibt der Pirelli mit 6,8 m/s² und einem Bremsweg von 56,7 Metern aus 100 km/h nur im Mittelfeld.
71 Punkte | Platz 5
Verschleiss: Mit rund 5500 Kilometern ist der Hinter­reifen laut Hochrechnung am schnellsten an der Verschleißgrenze angelangt. Damit ist der Pirelli nichts für Fahrer, die hohe Laufleistungen von ihrem Reifen erwarten. Schon besser ist die Laufleistung von knapp 13900 Kilo­meter vorne.
60 Punkte | Platz 6
Fazit Ein sehr guter Eindruck bei trockener Straße, nur durchschnittliche Werte auf nassen Pisten und schließlich ein Hinter­rad, das schnell am Ende ist. Der Pirelli Scorpion bietet von allem etwas – nur keine durchgängig gute Platzierung. In der Summe reicht das zwar für Platz drei, allerdings ohne Empfehlung für Regenfahrer oder Kilometerfresser.
293 Punkte | Platz
3. Platz

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