Poensgen, Katja: Interview (Archivversion) Interview

Rennfahrerin Katja Poensgen zu ihrem Debüt in der 250er-Grand-Prix-Klasse

Katja Poensgen, nach der Bestätigung Ihres 250er-Grand-Prix-Startrechts gab es einige Unruhe, ob Ihr Umoto-Aprilia-Team überhaupt antritt. Ja, das stimmt. Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Bei der Teampräsentation in London stand der Schriftzug des Hauptsponsors nicht auf dem Motorrad, weil der Vertrag noch nicht unterschrieben war. Inzwischen ist aber alles perfekt. Dann steht Katja Poensgens ersten Testfahrten auf einem echten Grand-Prix-Motorrad also nichts mehr im Wege? Nein, ich werde auf jeden Fall bei den IRTA-Tests in Jerez in Spanien fahren (vom 14. bis 16 Februar, nach Redaktionsschluss, die Red.) und würde gern vorher erst mal für mich allein üben. Aber wahrscheinlich muss ich gleich ins Becken der Haie. Was wird Sie im Haifischbecken der GP-Stars erwarten? Die Top-Fahrer werden mir am Anfang sicher zehn Sekunden pro Runde mitgeben, vielleicht sogar mehr. Aber ich werde keine Angst haben, dafür sehr viel Spaß. Ich habe schon seit meiner Junior-Cup-Zeit davon geträumt, einmal bei den Grand Prix dabei sein zu können. Jetzt freue ich mich riesig darauf. Und mit dem Spaß kommt dann auch die Leistung, und der Abstand zur Spitze wird sicherlich immer geringer werden.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote