R6-Sportfahrertraining (Archivversion) 6er-Bande

Wer eine neue R6 kauft, kriegt was geschenkt: ein kostenloses Sportfahrertraining. So steht es geschrieben. Nicht in der Bibel, sondern auf den Werbeplakaten für die Yamaha YZF-R6, Baujahr 2003. Die fand zirka 1800 Käufer, rund 400 davon meldeten sich zu einem der sechs Renntrainings an. Für die etwas verhaltene Teilnahme macht Jost Schaper, Verkaufsleiter von Yamaha Deutschland, vor allem Berührungsängste mit der Rennstrecke verantwortlich. Dass diese allerdings völlig unbegründet sind, zeigte das vom MOTORRAD ACTION TEAM geleitete Renntraining am 4. August auf dem Salzburgring. Die Teilnehmer, 59 Männer und acht Frauen, konnten unterschiedlicher kaum sein. Vom alten Hasen mit etlichen zehntausend Kilometern auf dem Motorrad plus Rennstreckenerfahrung bis zum Führerscheinneuling inklusive 34-PS-R6 war alles vertreten. Dennoch kam bei keinem der Teilnehmer das Gefühl auf, überfordert zu sein. Entsprechend seinem Fahrkönnen wurde jeder in eine Gruppe mit maximal sieben Fahrern eingeteilt. Während der 20 Minuten andauernden Turns auf dem Ring zeigten die elf ACTION-TEAM-Instruktoren den R6-Piloten die Ideallinie und Bremspunkte. Wer wollte, konnte in den Pausen zusätzlich noch Fahr- und Bremsübungen machen. Nach über zwei Stunden reiner Fahrzeit bei Temperaturen über 35 Grad waren alle Teilnehmer durchweg begeistert – und 772 Wasserflaschen geleert.

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