Ralf Waldmann (Archivversion)

»Am Anfang der Saison hätte kein Mensch damit gerechnet, daß wir so weit nach vorne kommen würden. Beim ersten Grand Prix in Malaysia war ich verletzt, außerdem hatten wir schwere Fahrwerksprobleme. Doch wir sind den Problemen durch harte Arbeit auf den Grund gegangen, und das hat Früchte getragen auch für die anderen Honda-Fahrer. Zu Beginn der Europa-Saison haben wir mit zwei verschiedenen Fahrwerken experimentiert, doch es hat sich gezeigt, daß wir uns verrennen und uns auf eine Version festlegen müssen. Statt des Komplettumbaus mit senkrecht stehendem Federbein haben wir mit einer nur an der Umlenkung modifizierten Standardvariante weitergemacht und wurden immer besser. Der Sieg am Nürburgring war natürlich der Höhepunkt, doch der Sieg in der Höhle des Löwen von Imola war auch nicht von schlechten Eltern. Insgesamt haben wir mit vier Siegen und zwölf Podestplätzen hintereinander soviel erreicht wie noch nie, weshalb ich auch mit meiner Mannschaft weitermachen möchte. Ein neuer Vertrag liegt bereits vor. Honda hat wiederholt bestätigt, daß die Zahl der Werksmaschinen auf vier verringert wird. Technisch bedeutet das sicher einen Vorteil.“

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