Rallye-Dakar-Absage (Archivversion) Ende einer Legende

Schock kurz nach dem Jahreswechsel für die Teilnehmer und Fans der Rallye Dakar: Das Wüstenrennen wurde einen Tag vor dem geplanten Start am 5. Januar in Lissabon kurzerhand abgesagt, nachdem die französische Regierung eine Reisewarnung für Mauretanien herausgegeben hatte. Wenige Tage zuvor waren dort vier französische Touristen sowie drei einheimische Soldaten von Terroristen ermordet worden, die einer Splittergruppe der Organisation al-Qaida zugerechnet werden. Die offizielle Warnung stellte den Versicherungsschutz in Frage.

«Selbst wenn wir gewollt hätten – wir können nicht anders«, bedauerte Rallye-Chef Etienne Lavigne von der Amaury Sports Organisation (ASO). Die finanzstarken Werksteams zeigten Verständnis, doch vielen Privatfahrern droht durch die Absage ein finanzielles Fiasko, weil ihre mühsam zusammengekratzten Sponsorgelder erst mit dem Start fällig geworden wären. Ob es eine Ersatzveranstaltung, etwa in Asien oder Südamerika, geben wird, steht derzeit in den Sternen.abs
www.dakar.com; www.aso.fr

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