Rallye Dakar: Jubiläum 25 Jahre + Kurzbericht Rallye Dakar 2003 (Archivversion) König Richard III

Richard Sainct (rechts) ist der diesjährige König der Wüste. Der dritte Sieg des 33jährigen Franzosen bei der Dakar-Rallye (zwei Mal auf BMW 2000, 2001) war gleichzeitig sein erster auf der Einzylinder-KTM LC4. Nach über 8500 Kilometern lag er im Ziel Ägypten sieben Minuten vor seinem Landsmann Cyril Despres (links), ebenfalls auf einem Einzylinder. Der Sieger der beiden Vorjahre, Fabrizio Meoni hatte Pech. Mit der Zweizylinder-KTM LC8 zur Titelverteidigung gestartet, verlor Meoni wegen eines Motordefekts viel Zeit, die Aufholjagd auf Sainct endete mit einem kapitalen Sturz und verwies den Italiener auf Platz drei. Pech auch für den einzigen Deutschen, Norman Kronseder. Der Saatgutzüchter aus dem bayrischen Steinach hatte sich die Rallye zu seinem 40. Geburtstag geschenkt und wollte nur ankommen. Auf der vorletzten Etappe, das Ziel fast schon vor Augen, touchierte ihn ausgerechnet Jutta Kleinschmidt auf seiner KTM. Knöchelbruch, aus. Kronseder: »Eine absolut unnötige Aktion.« Dass Kleinschmidt ihm dafür das Startgeld für das nächste Jahr zahlen wollte, ist nur ein schwacher Trost.

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