Rallye Granada-Dakar: Vorschau (Archivversion) Der zweite Anlauf: BMW bei der Dakar

Ihr Rallye-Comeback im vergangenen Jahr hätten sich die BMW-Mannen sicherlich etwas erfolgreicher vorgestellt. Von den insgesamt vier Werksfahrern sah letztlich gerade mal einer, der Franzose Jean Brucy, das Ziel - und das auch nur auf Rang 35.Kein Wunder, daß sich die bajuwarische Dakar-Armada nun mit Hochdruck auf Erfolgskurs trimmt. In technischer Hinsicht steht ein verbessertes Handling der einzylindrigen, mit Brückenrahmen ausgestatteten und von der Equipe des BMW-Teamchefs Richard Schalber aufgebauten F 650 ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch auch was das Bedienungspersonal angeht, ist Leistung gefordert. Gesundheitschecks, Konditionstests samt persönlichen Trainingsplänen stählten die weißblaue Truppe gegen den 18tägigen Streß auf Stollenrädern.Wobei die größten Hoffnungen auf den Schultern des Neuzugangs Richard Sainct liegen. Der 28jährige Franzose gilt mit zwei Siegen bei der Atlas-Rallye durchaus als Mann für den Gesamtsieg, dem wiederum Jean Brucy und vor allem der smarte Spanier Oscar Gallardo im Kampf um die Spitze zur Seite stehen sollen. Während die 30jährige Andrea Mayer aller Voraussicht nach ohnehin als Siegerin der Damenwertung feststehen dürfte, wirbelt Edi Orioli, seines Zeichens vierfacher Dakar-Sieger, nach pekuniären Differenzen mit BMW ab 1. Januar 1999 mit einer KTM den Wüstenstaub auf.

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