Rallye Granada-Dakar (Archivversion) Gute alte Zeiten

Daß Errungenschaften der Technik nicht immer dem Wohl der Menschheit dienen, hat sich sicherlich nicht nur in der Rallye-Szene herumgesprochen. Doch sind es die Wüstenfreaks um den Organisator der Rallye Granada-Dakar, Hubert Auriol, die sich als erste an die guten alten Rallye-Zeiten erinnern. Ab der nächsten Dakar-Auflage wird die Verwendung des mittlerweile von allen Piloten genutzten Satelliten-Navigationssystems GPS verboten. Dadurch soll den Navigations-Fähigkeiten der Akteure wieder mehr Gewichtung verliehen werden. Ebenfalls zugunsten gerechterer Erfolgschancen für Privatfahrer wird die Zahl der Etappen ohne Servicemöglichkeiten für Teammechaniker ab 1997 beträchtlich erhöht. Genauso wie die erlaubte Anzahl von Serviceflugzeugen beträchtlich reduziert werden soll.Ob diese Regeländerungen den Privatpiloten letztlich bessere Karten für die spektakuläre Wüstenhatz zuspielt, wird sich spätestens Mitte Januar 1997 in Dakar zeigen.

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