Rallye Paris-Dakar: Reportage 20 Jahre (Archivversion)

1995 Mangels Publikumsinteresse in Frankreich läßt sich der Rallye-Troß erstmals im spanischen Granada beim Start feiern. Hubert Auriol gibt einen gelungenen Einstand als neuer Rennleiter und kann immerhin 93 Akteure begrüßen - es geht wieder aufwärts mit der kriselnden Dakar. Heinz Kinigadner fährt die Konkurrenz auf den steinigen Pisten Marokkos mit der handlichen Einzylinder-KTM zunächst in Grund und Boden, bleibt später aber mit Motorschaden liegen. Am Ende feiert Stéphane Peterhansel auf Yamaha seinen vierten Triumph. Jürgen Mayer kommt mit seiner KTM auf einen beachtlichen siebten Rang.

1996 Norbert Schilcher ist der Marathon-Mann der 18. Dakar. Nach den Schwierigkeiten der vergangenen Jahre läuft diesmal für den Computer-Fachmann aus Landsberg am Lech alles wie am Schnürchen: Platz neun in der Gesamtwertung und Sieg in der Marathonklasse auf KTM. Fast ein Drittel der Teilnehmer sitzt mittlerweile auf einer Alpen-Enduro - wie auch Andrea Mayer, die schnellste Frau im Feld. Ein Gesamtsieg ist KTM aber nicht vergönnt: Mitfavorit Kinigadner schlachtet in Mauretanien seinen Motor. Wieder macht Yamaha das Rennen. Diesmal aber nicht mit Peterhansel, der sich mit dem Veranstalter überwirft, sondern mit Orioli.

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