Rallye Paris-Dakar: Reportage 20 Jahre (Archivversion)

1985 Rahier und seine 1000er Werks-BMW, die gut 180 km/h geht, dominieren erneut. Jean-Claude Olivier, der sportbegeisterte Chef von Yamaha Frankreich, hat mit der Einzylinder-Ténéré als Zweiter eine knappe Stunde Rückstand. Hubert Auriol, inzwischen auf einer Cagiva-Ducati unterwegs, wird Achter. Der 18.Tag der siebten Dakar ist der bislang härteste in der Geschichte der Rallye. Bis zu 200 Meter hohe Dünen türmen sich auf der zuvor noch nie befahrenen Strecke zwischen Nema und Tichit in Mauretanien auf. 15 Motorradfahrer bleiben in der Hammer-Etappe liegen.

1986 Paris-Dakar trägt Trauer: Rallyechef Thierry Sabine kommt am 14. Januar in Mali ums Leben, als sein Hubschrauber an einer Sanddüne zerschellt. Mit ihm sterben vier weitere Menschen. Véronique Anquetil wird bei einem Sturz schwer am Kopf verletzt, ebenso Honda-Werksfahrer Jean-Michel Baron. Sein Team startet bei dem mittlerweile auf 15000 Kilometer angewachsen Marathon mit brandneuen, 75 PS starken V2-Werksmaschinen. Cyril Neveu holt bei der Premiere der Honda NXR 750 prompt den Sieg. Nur 29 von 150 Startern sehen das Ziel, darunter BMW-Werksfahrer Eddy Hau als Achter.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote