Reifenfreigaben für Buell XB9- und XB12-Modelle (Archivversion) Reiche Auswahl

Nur wenige moderne Motorräder leiden so sehr unter ihrer Erstbereifung wie die Buell XB9- und XB12-Modelle. Der serienmäßige Dunlop D 207, der zu Lasten anderer Eigenschaften auf ein geringes Gewicht getrimmt wurde, verursacht ein störrisches Handling, merkwürdiges Kurvenverhalten und vehemente Aufstellneigung beim Bremsen in Schräglage. Das zeigte sich im direkten Vergleich mit seinem Nachfolger Dunlop D 208, auf dem die Buells plötzlich sehr gefällig fahren. Neben dem D 208 sind mittlerweile weitere Dunlop-Pneus des Typs D 252 und D 207 RR vom Importeur freigegeben. Dazu wäre zu ergänzen, dass der 207 RR einen gänzlich anderen Aufbau und eine andere Kontur aufweist als der Standard-207.
Damit nicht genug. Seit diesem Frühjahr haben auch andere Reifenhersteller Freigabetests für die Buells gefahren. Die Bescheinigungen sind allerdings aufgrund der engen Verbindungen zwischen Dunlop und Harley-Davidson/Buell nicht vom deutschen Importeur erhältlich, sondern müssen vom jeweiligen Reifenhersteller bezogen werden. Im Einzelnen sind dies Avon, Bridgestone, Metzeler, Michelin und Pirelli, so dass für die XB12 fünf, für die XB9 gar 21 verschiedene Reifenpaarungen in den Originaldimensionen 120/70 ZR 17 und 180/55 ZR 17 freigegeben sind. In allen Fällen reicht es die Freigabebescheinigung vom Buell-Importeur oder dem jeweiligen Reifenhersteller mitzuführen. Eine Eintragung ist nicht nötig.
Laut Auskunft eines Buell-Sprechers ist auch für das Modelljahr 2005 ein Wechsel der Serienbereifung geplant. Genauere Infos zu den Freigaben gibt es bei den Buell-Händlern sowie unter www.cooper-avon.de, www.bridgestone.de, www.metzelermoto.de, www.michelin.de und www.pirellimoto.de.ras

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