Reiseberichte (3)

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Heimweh und Vulkane
Sonne und ein strahlend blauer Himmel. Endlich! Packen, aufladen und Gas. Schnell verschwindet Temuco in den Rückspiegeln, und nach einer Weile taucht vor uns die weiße Spitze des 3125 Meter hohen Vulkan Llaima auf. Als die Straße schließlich über einen Höhenzug führt, erkennen wir drei weitere Vulkane, die das grüne Land weithin sichtbar überragen: Villarrica, Lanin und Lonquimay. Ein gewaltiger Anblick, der auf einen Schlag den Frust der letzten Tage vergessen lässt.

Wir glaubten schon nicht mehr an gutes Wetter. Schlimmer noch: Während der letzten stürmischen Tage hatten wir oft von zu Hause gesprochen. Wie gemütlich es wäre, jetzt auf unserem Sofa und in Wolldecken gehüllt einen spannenden Spielfilm anzuschauen. Was für eine verkehrte Welt: Wenn wir zu Hause sind, träumen wir von Reisen in die entferntesten Winkel der Welt; jetzt sind wir unterwegs und haben Heimweh nach unserem bequemen Leben in Stuttgart. Gott sei Dank kommen solche Gedanken eigentlich immer nur dann, wenn es wie aus Kübeln gießt...

Feine, knirschende Asche unter den Rädern
Am frühen Nachmittag erreichen wir bei Melipeuco die Einfahrt in den Conguillo-Nationalpark. Eine sehr schmale Piste windet sich ab hier durch dichten Wald, steigt schließlich in engen Serpentinen unerwartet steil an, bis sie uns auf einmal in eine schwarze und nahezu völlig vegetationslose Landschaft entlässt. Wir halten und sind ziemlich sprachlos. Links von uns die steilen, dunklen Hänge des Llaima, bis weit oben schließlich die Schneegrenze beginnt. Um uns herum kleine und große Lavabrocken, unter unseren Reifen eine Spur aus feiner, knirschender Asche, die das Fahren zum Balanceakt werden lässt, weil die Räder an manchen Stellen in dem losen Grund versinken. Seit dem letzten Ausbruch des Llaima hat sich hier kaum etwas verändert. Wir sehen die Erde in ihrem ursprünglichsten Zustand. Hinter einem erstarrten Lavastrom beginnt nach etwa zehn Kilometern wieder der Wald. Aber nicht irgend ein Wald, sondern einer der größten Araukarien-Bestände in Chile - jene gewaltigen wie seltenen Bäume, die über 1000 Jahre alt werden und deren Stämme einem Durchmesser von bis zu zwei Metern haben können. Immer enger umschliessen diese Baumriesen die Piste, bis nur noch an wenigen Stellen Sonnenlicht auf den von den heftigen Regenfällen der letzten Tage aufgeweichten Grund fällt. An manchen Stellen rutschen wir ganz schön hin und her. Schließlich landen wir an einem Campingplatz an einer der drei Lagunen im Park. Fast kein Mensch außer uns, heiße Duschen (ein wenig Luxus tut immer gut), ein kleiner Laden und ein Platz für das Zelt mit Blick auf den See – schon wieder einer dieser Orte, von denen man einfach nicht fort will. Gegen 21 Uhr schlafen wir wie die Murmeltiere.
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Ein Tag wie in einer anderen Welt
Für unsere Verhältnisse früh am nächsten Tag – so etwa gegen halb elf – fahren wir noch einmal zurück an die schwarzen Flanken des Vulkans. An der kleinen Laguna Verde entdecke ich viele Spuren, die hier in einer Dünen ähnlichen Landschaft verschwinden. Schwarze Dünen aus Lavaasche – ein ungewohnter und zudem sehr verlockender Anblick. Fast ohne Gepäck kann ich dieser Versuchung dann auch nicht lange widerstehen, hole ein wenig Schwung und verschwinde über den ersten, recht steilen Hügel.

Der Grund trägt tatsächlich, und ich peile nach einer langgezogenen Kehre gleich die nächste Düne an. Erstaunlich, was selbst mit einer schweren GS auf losem Untergrund geht. Zumindest, wenn man Schwung hat. Und was passiert ohne Schwung? Nun, die kleine »F« kam ins Schlingern und lag plötzlich auf der Seite. Franca hatte sich für ihren ersten Dünen-Ausflug so ziemlich die schwierigste Passage ausgesucht und im entscheidenden Moment vermutlich das Gas zugemacht. Egal. Sie lacht. Ich hätte einen großen Bogen um dieses Puderzucker ähnliche Stück gemacht.

Nur ein paar Meter weiter entdecken wir einen Weg, der direkt zum Vulkan führt. Noch so eine Versuchung, der ich nicht widerstehen kann. Plötzlich geht´s immer steiler bergan. Jetzt nur nicht den Schwung verlieren - wenn an einer dieser Hänge meine GS umfällt, haben wir vermutlich ein echtes Problem. Aber wir gelangen weiter bergauf, obwohl der Boden immer weicher wird. Franca folgt mir tapfer. Sie hält sich stur an die »jetzt-bloß-nicht-vom-Gas-Regel« und treibt die kleine »F« recht forsch bergan. Doch irgendwann ist leider endgültig Schluss, obwohl der Gipfel zum Greifen nahe scheint – leider eine optische Täuschung.

Wir halten und schauen uns lange um. Die beiden bunten BMW wirken völlig fremd in dieser schwarzen und unheimlich anmutenden Welt. Kein Mensch außer uns. Ein beängstigendes und erfreuliches Gefühl zugleich. Unsere Gesichter glühen inzwischen vor Anstrengung und von der ungewohnten Sonnenstrahlung. Wir beschließen am Abend, dass wir einen weiteren Tag am Ufer der Lagune bleiben.
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Die Sache mit der Zeit - und noch ein Vulkan
Unser Zeitplan gerät bereits nach fünf Wochen ein wenig außer Kontrolle. Schuld daran ist der Regen. Aber auch unsere oft kurzen Tagesetappen und die großzügigen Pausen an Orten, an denen es uns besonders gut gefällt – und davon gibt es viele –, wirken sich negativ auf unsere ursprünglichen Pläne aus. Zum einen scheinen sechs Monaten unendlich viel Zeit für eine Reise zu sein (leider ein Trugschluss). Zum anderen verschwindet langsam aber sicher jedes Gefühl für die Zeit: Ohne Termine, Kontrolle oder Verpflichtungen (mit Ausnahme dieser Zeilen, die der Chef regelmäßig verlangt) entwickelt sich bereits der Gang quer über den Campingplatz bis zur Dusche zum Stressfaktor. Ein wunderbarer Zustand, weil Körper und Geist endlich einmal völlig zur Ruhe kommen.

Trotzdem, wenn wir jemals Ecuador erreichen wollen, müssen wir irgendwann auch mal ein paar Meter fahren. Heute zum Beispiel. Etwa 120 Kilometer sind es vom Llaima zur argentinischen Grenze am Pino Hachado-Pass; dann noch mal knapp 60 Kilometer bis zur Routa 40, die uns entlang der Anden endlich weiter in Richtung Norden bis Mendoza bringen soll. Dass wir es nur bis zur Grenze schaffen (wie gesagt: 120 Kilometer und dazu fast alles asphaltiert), liegt daran, dass der Abstecher zum fast 3000 Meter hohen Vulkan Lonquimay länger dauerte, als geplant.

Zeitraubende Kilometer
Vor zwölf Jahren habe ich hier einen qualmenden Nebenkrater bestiegen und von oben auf einen fast noch glühenden Lavastrom geschaut. Heute führt eine steile Piste entlang einem gewaltigen Berg aus Lavaasche in Richtung des Kraters, und ich muss einfach dort hinauf. Doch wir kommen leider nur wenige anstrengende und zeitraubende Kilometer weit, denn die Räder versinken immer tiefer in dem losen Grund, so dass wir beschließen, umzukehren. Ich überlege kurz, hier das Zelt aufzuschlagen und noch einmal zu Fuß den Krater zu besteigen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Weil wir irgendwann in Ecuador ankommen wollen.

Die Routa 40 - Argentiniens legendäre Nord-Süd-Achse
Gleich hinter der Grenze fällt die Straße steil bergab. Es wird heißer und trockener, dann fahren wir durch eine fast schon wüstenhafte Landschaft. Etwas nördlich von Zapala biegen wir schließlich auf die Routa 40 ein. Während der nächsten knapp 900 Kilometer bis Mendoza wird sich der Ausblick vom Sattel der Motorräder nur wenig ändern: Links die Ausläufer der Anden, rechts Steppe, die bis zum Horizont zu reichen scheint. Gelegentlich passieren wir wunderschöne Felsformationen, die unter einer glühend heißen Sonne in allen Farbtönen zwischen rot, gelb und braun leuchten. Dann und wann durchziehen tiefe Canyons das Land, in dem kaum ein Mensch wohnt. Die wenigen, auf der Karte verzeichneten Dörfer entpuppen sich entweder nur als einsame Gebäude oder als staubige Hüttensiedlungen mit kaum dem Nötigsten an Infrastruktur. Verkehr? So selten wie Tankstellen, die schon mal 400 Kilometer weit auseinander liegen.

Im Wilden Westen
Der Westen Argentiniens gleicht einem Wilden Westen wie in einem Cowboyfilm, durch den sich nur die Routa 40 auf ihrem Weg von La Quiaca an der argentinisch-bolivianischen Grenze bis hinunter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt auf Feuerland, zieht. Wegen ihrer abenteuerlichen und einsamen Streckenführung zählt die »quarenta«, die »40«, zu den legendären Straßen der Welt. Oder sie zählte zumindest dazu, weil die ursprüngliche Trasse bis auf den Verlauf in Patagonien inzwischen vollständig asphaltiert ist. Hatte ich zumindest irgendwo gelesen und die Information Franca so weitergegeben.

Nun, hinter dem Kaff Barrancas ist die »quarenta« über etwa 100 Kilometer in einem so desolaten Zustand, dass ich sie stellenweise nicht einmal mehr als Piste bezeichnen würde. Steine, Löcher, Absätze, Wellblech oder Sand. Franca ist völlig verzweifelt, und ich bin ziemlich genervt, weil wir im ersten und zweiten Gang kaum voran kommen. Schließlich wird es dunkel, und wir haben nicht einmal mehr Wasser dabei. Also zurück nach Barrancas, wo wir unter neugierigen Blicken und vielen nett gemeinten Kommentaren unser Zelt neben der Polizeistation aufbauen dürfen. Hier haben wir zwar keine Ruhe, dafür aber Wasser. Eine Tasse Nudelsuppe muss heute Abend genügen, Waschen fällt aus, ebenso das Frühstück am nächsten Morgen. Franca erinnert mich daran, dass wir seit drei Tagen nicht geduscht haben.

Neuschnee und der höchste Berg Amerikas
Zwei Tage später in Mendoza. Eine traumhaft schöne Großstadt am Fuß der Anden – und Argentiniens Weinmetropole. Es dauert eine Weile, bis wir uns wieder an den Verkehr, Lärm und an die Ampeln gewöhnt haben. Die letzte größere Stadt war Temuco in Chile – und seitdem sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen. Die Zeit rast uns davon. Ich werde nie verstehen, warum Tage im Büro länger sind als die Tage während einer Reise...

Wir haben uns inzwischen so an unser Zelt gewöhnt, dass wir auch in Mendoza zuerst einen Campingplatz anpeilen. Wir schlafen einfach besser in unserem eigenen Mief als in dem anderer. Zudem kosten in Argentinien selbst einfache Zimmer bereits ein kleines Vermögen: unter 40 Mark ist praktisch kaum etwas zu bekommen, wenn man nicht auf ein Minimum an Komfort verzichten will; in Städten muss man zusätzlich noch die Gebühren für einen bewachten Parkplatz in Kauf nehmen, wenn das Hotel oder die Pension nicht über einen Stellplatz verfügen. Fürs Zelten spricht zusätzlich unserer Bequemlichkeit: Die Motorräder parken natürlich stets neben dem Zelt, so dass wir nie gezwungen sind, sämtliche Packrollen, Tankrucksäcke oder Aluboxen durch enge Treppenhäuser oder sonst wo hin zu schleppen. Der Nachteil beim Campen ist ein anderer: Noch während wir am Abend durch das lebhafte Mendoza spazieren – endlich wieder Kneipen, Restaurants, Menschen, Musik – fängt es an zu Tropfen. Dann kommt der große Regen. Und wie!

Würde alles für ein Auto geben
Zwei Tage sitzen wir fest. Zum Glück steht unser Zelt unter einem Strohdach. Aber um uns herum nur Matsch und Wasser. Irgendwann ist alles nass oder zumindest feucht. Der Blick auf die Wetterkarte lässt unsere Stimmung weiter sinken: Keine Aussicht auf Besserung während der nächsten sechs Tage! Schlimmer noch: In den Nachrichten sehen wir Bilder von einer Hochwasserkatastrophe in Buenos Aires und in anderen Städten. Ganz Argentinien ertrinkt in diesem Moment im Regen. Etwa 250 Kilometer weiter auf der anderen Seite der Anden – in Chile – scheint dagegen die Sonne. In Momenten wie diesen würde ich alles für ein Auto geben.

Irgendwann haben wir die Schnauze voll, packen im Regen alles auf die Motorräder und nehmen die Westrampe des knapp 3200 Meter hohen Cumbre-Pass in Richtung Chile unter die Räder. Unser Vorteil: dieser Pass ist die einzige asphaltierte Strecke über die südamerikanischen Anden. Trotzdem kommen wir heute nur etwa 100 Kilometer weit. Bereits auf der Hälfte waren die Stiefel trotz der Regenüberschuhe und die Handschuhe voll Wasser. Unsere Textilkombis hätten auch nicht viel länger dicht gehalten.

In Uspallata, dem letzten Ort vor der Grenze, treffen wir zudem noch acht Harley-Fahrer aus Uruguay, die gerade aus Richtung Chile kommen. In ihren schicken Lederklamotten und mit ihren Mini-Jethelmen sehen die Burschen zwar recht verwegen aus, doch dafür frieren sie erbärmlich. Notdürftig wickeln sie Plastiktüten um ihre Cowboystiefel und Handschuhe, um Schlimmeres zu verhindern: Eis und Schnee oben am Pass haben bereits deutliche Spuren an Mann und Maschine hinterlassen – sechs von ihnen sind auf der spiegelglatten Strecke gestürtzt. Wir entscheiden uns für ein Zimmer, um abzuwarten. Vermutlich die beste Entscheidung seit dem Entschluss, diese Reise zu unternehmen. Trotz aller negativen Prognosen scheint hier oben am nächsten Tag die Sonne. Um uns herum schneeweiße Andengipfel, die in einen blauen Himmel ragen – einfach perfekt!

Leute, vergesst die Sache mit dem Auto. Die etwa 100 Kilometer lange Strecke zum Pass ist ein Traum für Motorradfahrer, die Kurven und Berge mögen. Die immer neuen Ausblicke auf die verschneiten Berge sind einfach überwältigend. Kurz hinter dem argentinischen Grenzposten liegt der König der Anden: der 6960 Meter hohe Aconcagua, der höchste Berg Amerikas. Lange blicken wir auf diesen Giganten aus Fels und Eis. Nur der Gipfel bleibt von Wolken verhüllt. Ganz in der Nähe zweigt die alte Passtraße ab – eine verwegene Schotter- und Sandpiste, die sich mit vielen steilen Serpentinen bis auf eine Höhe von 3882 Meter windet. Oben steht eine riesige Christus-Statue, die Chile und Argentinien an ein friedliches Nebeneinander erinnern soll. Dort will ich natürlich hinauf. Schon wegen der Aussicht.

Allerdings kommen wir nicht sehr weit. Der Boden ist völlig aufgeweicht, eine Weile später verschwindet der Weg unter einer frischen Schneedecke. Während Franca wartet, nehme ich die kleine BMW, um noch ein paar Meter weiter zu kommen. Ich bin jedesmal überrascht, wie leicht sich die F 650 GS im Gelände manövrieren lässt. Aber nach ein paar weiteren Serpentinen ist endgültig Schluss. Trotzdem, für dieses Panorama hat sich die Arbeit gelohnt. Ich blicke auf ein gewaltiges Andenpanorama. Neuschnee auf allen Gipfeln und ein blauer und klarer Himmel, wie man ihn eben nur aus großen Höhen kennt. Ich spüre, wie sich eine Gänsehaut auf meinem Rücken bildet.

Technik-Bilanz
Die chilenischen Grenzer zeigen sich bekannt streng: Unsere Reifen werden desinfiziert und wir werden mehrmals gefragt, ob wir Obst und Gemüse, deren Einfuhr streng verboten ist, mit dabei haben. Dann ein Blick in die Koffer. Allerdings nur ein kurzer. Zwei Kilometer zuvor hat Franca sich und ihre BMW fast vollständig in einem Schlammloch versenkt. Beide sehen aus wie die Schweine. Und das scheint bei den Beamten Mitleid zu wecken. Wir dürfen recht schnell weiter – uns locken die Strände des Pazifik. Danach geht es zurück in die Welt der Anden: Die nächste Etappe ist der 560 Kilometer lange und 4725 Meter hohe San Francisco-Pass. Ich bin diese atemberaubende Strecke bereits 1993 gefahren (siehe auch Bildergalerie) und kenne nur wenige Orte, an denen es mir bisher besser gefallen hat. Mehr dazu in zwei Wochen.

Kurz ein paar technische Infos: Bisher sind wir etwa 5400 Kilometer gefahren, davon etwa 1500 Kilometer auf Pisten mit sehr unterschiedlicher Qualität. Die beiden BMW laufen wie am ersten Tag. Ölverbrauch? Nicht messbar. Die 1100 GS schluckt je nach Wind etwa vier bis fünf Liter, die F 650 benötigt immer 3,5 Liter pro hundert Kilometer. Wir fahren allerdings selten schneller als mit Tempo 100; auf den Pisten bummeln wir mit Tempo 40 bis 60 dahin. Während die Continental TKC 80-Reifen an der kleinen BMW fast noch neuwertig aussehen, hat der TKC 80 am Hinterrad der 1100er trotz schonender Fahrweise schneller abgebaut als erwartet, was sicher auch am hohen Gewicht der GS liegt. Der bisher einzige Defekt: leichter Ölnebel an den Gabel-Simmerringen der F 650. Um Schlimmeres zu verhindern, habe ich mit Schlauchschellen, Klebeband und einem alten Handtuch provisorische Faltenbälge gebastelt.

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