Reiseinfos

Unter dieser Rubrik hat MOTORRAD Unterwegs-Redakteur Michael Schröder wertvolle Tipps für Abenteurer zusammengestellt, die selbst mit dem Motorrad eine ähnliche Reise unternehmen wollen. Viele der Tipps und Informationen gelten übrigens auch für weniger exotische Motorrad-Reisen. Eine Regel gilt für alle Reisen, ob mit oder ohne Mopped: Gut geplant ist halb geurlaubt.
Anzeige

Reiseinfos / Literatur - Reiseinfos / Literatur

Die Auswahl an Reiseführern über Südamerika ist riesengroß. Erste Wahl ist das englischsprachige »South American Handbook« aus dem Footprint-Verlag für 69,80 Mark. Das fast 1700 Seiten starke Werk wird jedes Jahr aktualisiert und ist wegen der großen Fülle an Infos für Reisende in Südamerika einfach unverzichtbar: Unzählige Internet-Adressen erleichtern die Reiseplanung, ein kleines Wörterbuch hilft unterwegs weiter, und die sehr ausführlich gehaltenen allgemeinen Kapitel zum Thema Gesundheit, Geld, Dokumente, Sicherheit usw. rechtfertigen den hohen Anschaffungspreis des Buchs. Weitere Infos unter www.footprintbooks.com.

Von Reise Know-How kommen »Ecudaor & Galapagos« (44,80 Mark) sowie »Peru & Bolivien« (46,80 Mark). Diese beiden hervorragenden Werke informieren ausführlich in deutscher Sprache über die entsprechenden Länder, verfügen über sehr gut recherchierte Routenvorschläge mit brauchbaren Karten und über eine Unmenge an allgemeinen Tipps zum Thema Vorbereitung. Weitere Infos unter www.reise-know-how.de.

Viel Stoff zum Träumen liefert das Buch »Auszeit« von Andreas Hülsmann aus dem Highlights-Verlag für 39,80 Mark. Der Autor erzählt von einer sechsmonatigen Motorradreise durch Chile und Argentinien bis an das südlichste Ende des Kontinents, nach Feuerland. Ein sehr ausführlicher Info-Teil erleichtert die Planung einer Fernreise, egal, ob es nach Südamerika oder Australien gehen soll.

Sehr gut zur Einstimmung: das »GEO Special Anden« für 14,80 Mark. Neben tollen Reportagen über diesen Teil Südamerikas finden sich hier ebenfalls sehr gute Routenvorschläge.
Von Nelles kommen die Karten »Chile«, »Northern Argentina & Uruguay« sowie »Peru & Ecuador« für je 14,80 Mark. Der Maßstab von 1:2.500.000 ist nicht gerade berauschend, reicht für eine Reise in diese Länder aber aus. In Chile und Argentinien kann man zusätzlich brauchbare Karten zum Beispiel an größeren Tankstellen erstehen.

Wer es genauer wissen will, hält sich an die sehr exakten, russischen Militärkarten, die es in den Maßstäben von 1:200.000; 1:50.000 und 1:1.000.000 für je 24 Mark gibt. Infos und Bestellservice: Därr Expeditionsservice GmbH, Telefon 089/282032.

Reiseinfos / Adressen / Links - Reiseinfos / Adressen / Links


www.berndtesch.de (Homepage des Reise-Urgesteins Bernd Tesch mit Hinweisen zu Treffen, Überlebenstrainings und Ausrüstungsberatung. Umfangreiche Site rund um das Thema Motorrad-Fernreisen mit Nachrichtenteil und einer Auflistung verschiedener Motorrad-Globetrotter)

Abus (Schlösser)
Altenhofer Weg 25
58300 Wetter
Telefon 02335/634470
Fax 02335/634350
email: zweirad@abus.de
www.abus.de

ADAC (Carnet de Passage)
Grenzverkehr
Am Westpark 8
81373 München
Telefon 089/76760
Fax 089/7607572
www.adac.de

Air France
Zeil 5
60313 Frankfurt
Telefon 069/25660
Fax 069/2566355
www.airfrance.de

www.auswaertiges-amt.de (Länderinfos)

Continental AG (Reifen)
Büttnerstraße 25
30165 Hannover
Telefon 0511/93801
Fax 0511/9382766
www.continental.de

www.cybercafes.com (Auflistung von Internetcafes in aller Welt und sehr gute Links zu Länder- und Reiseinfos, internationalen Tageszeitungen etc)

DKV (Auslandskrankenversicherung)
Aachener Straße 300
50933 Köln
Telefon 0221/5780
Fax 0221/5783694
www.dkv.com

Exped AG (Expeditions-, Bergsteiger- und Trekkingausrüstung)
Hardstraße 81
CH – 8004 Zürich
Telefon 0041/(0)14971010
Fax 0041/(0)14971011
www.exped.com

Globetrotter Ausrüstung
Bargkoppelstieg 12
22145 Hamburg
Telefon 040/67966197
Fax 040/67966186
www.globetrotter.de

Hellmann bike courier (Spedition)
Herr Tobias Siegl
Südallee Cargoterminal
Modul D
85356 München
Telefon 089/97594765
Fax 089/9701429
www.hellmann.de

Highlights-Verlag (Motorrad-Reisebücher- und Führer)
Ringstraße 11
53881 Euskirchen
Telefon 02251/74760
Fax 02251/74761
www.highlightsverlag.de

www.horizonsunlimited.com (weltreisendes Paar mit sehr gutem, internationalem Forum und unzähligen Links)

Nowak-Versicherung (weltweite Kfz-Versicherung)
Rieslingstrasse 40
65207 Wiesbaden
Telefon 06122/15646
Fax 06122/8993

Panasonic Deutschland GmbH
Winsbergring 15
22525 Hamburg
Telefon 040/85492776
www.panasonic.de

Schuberth Helme GmbH
Rebenring 31
38106 Braunschweig
Telefon 0531/380050
Fax 0531/38005180
www.schuberth.de

Touratech (Motorradzubehör für Reise und Rallye, Spezialumbauten, Satnavigation etc)
Auf dem Zimmermann 7-9
78078 Niedereschach
Telefon 07728/92790
Fax 07728/927929
www.touratech.de

Reiseinfos / Ausrüstung - Reiseinfos / Ausrüstung

Die Anforderungen an Kleidung und Ausrüstung sind auf Grund der großen klimatischen Unterschiede – Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in den Anden gegenüber tropischer Hitze im Regenwald – enorm. Das Beste und somit leider oft das Teuerste ist bei einer solchen Reise gerade gut genug. Ohne eine qualitativ gute Textilkombi mit herausnehmbarem Innenfutter und guten Protektoren geht nichts, zumal man diese Kleidungsstücke praktisch täglich für die Dauer der Reise trägt – wer hier knausert, spart nicht nur in Sachen Geld an der falsche Stelle, sondern auch an Sicherheit und an Komfort.

Zwei Paar Handschuhe (für Sommer und Winter) und möglichst feste Stiefel sind ebenfalls erforderlich. Ein Enduro-Helm sieht zwar gut aus, besser ist wegen der eisigen Temperaturen in den Anden und des ewigen Pisten-Staubs jedoch ein Vollvisierhelm. Noch besser: ein Klapphelm (zum Beispiel Schuberth Concept), aus dem sich bei allzu großer Hitze auch eine Halbschale bauen lässt. Fotografen wissen diesen Helmtyp längst zu schätzen: Schnappschüsse lassen sich auch ohne lästiges Helmabsetzen schießen.Das Zelt sollte in der Lage sein, Stürmen und tropischen Regengüssen zu trotzen. Hier finden sich bereits in der 500-Mark-Klasse sehr gute Zelttypen. Ob Rund- oder Tunnelzelt hängt dabei vom Geschmack ab. Nicht vergessen: Ersatzheringe (auch für Sand), Reperaturflicken und Nahtdichter. Ein guter Schlafsack sollte noch bei Temperaturen um Null Grad einen angenehmen Komfort bieten – und dabei wenig wiegen und ein kleines Packmaß besitzen. Da es in den höheren Regionen nachts deutlich kälter wird, empfiehlt sich die Mitnahme eines Flies-Innenschlafsacks (etwa 70 Mark) und einer Wärmflasche(!). Beides ist nicht nur für die Outdoor-Übernachtung, sondern auch für die oft unbeheizten Hotelzimmer eine gute Investition. Eine selbstaufblasbare Isomatte ist ein Muss gegen die Kälte und für den Schlafkomfort.

Bei längeren Etappen mit wenig Versorgungsmöglichkeiten dürfen Wasserkanister, mechanischer Wasserfilter, Benzinkocher und Kochutensilien nicht fehlen. In Outdoor-Geschäften wie Globetrotter Ausrüstung in Hamburg (www.globetrotter.de), Därr in München oder Woick in Stuttgart, um nur drei zu nennen, findet sich praktisch alles im Handtaschenformat.

Zum Lesen oder Arbeiten bei Nacht empfiehlt sich eine Stirnlampe mit sparsamen Leuchtdioden. Wer über eine Bordnetzsteckdose verfügt, sollte sich einmal die Leuchtdioden-Zeltlampe »Touralight« für 79 Mark anschauen, die mit einem fünf Meter langen Kabel geliefert wird. Mit der Leuchtdiodenlampe Chala-12-HD für 189 Mark lassen sich zusätzlich über ein Netzkabel vier Akkus laden (beide Produkte von Touratech).

Für Fotografen hat Touratech einen neuen Foto-Tankrucksack (290 Mark) im Angebot, an dessen Entwicklung der Langzeitglobetrotter Helge Pedersen (Autor des Buchs »10 Years on 2 Wheels«) beteiligt war, und der auch als Rucksack oder Umhängetasche zu verwenden ist.
Um die Motorräder auch einmal unbeaufsichtigt stehen zu lassen, gehören möglichst sichere Kettenschlösser ins Reisegepäck. Von Abus kommt zum Beispiel das City Chain 1010 für 175,95 Mark, einer der Testsieger in MOTORRAD 10/2000. Praktisch: Abus bietet gegen einen Aufpreis an, zwei Schlösser mit einem identischen Schlossmechanismus zu versehen.

Reiseinfos / Finanzen - Reiseinfos / Finanzen

Müsst Ihr viel Geld verdienen, dass Ihr Euch einen sechsmonatigen Urlaub leisten könnt! Diesen Ausspruch haben die beiden Aussteiger auf Zeit in den letzten Wochen sehr oft gehört. Es stimmt, dass ein derartiges Unternehmen Geld kostet – aber weniger, als die meisten glauben. Mit Ausnahme von Argentinien lässt es sich in Südamerika verhältnismäßig günstig reisen. Das gilt besonders für Bolivien, Peru und Ecuador, wo pro Monat und Person etwa 1000 bis 1300 Mark zu veranschlagen sind.

Campen senkt die Kosten ungemein. In Chile und Argentinien ist es zum Beispiel kein Problem, sein Zelt wild in den Andenregionen aufzustellen. Nach oben sind in Sachen Geld natürlich keine Grenzen gesetzt. Für eine sechsmonatige Südamerika-Reise sollten mit einem eigenen Fahrzeug für sämtliche Kosten etwa 10.000 bis 12.000 Mark kalkuliert werden. Billiger wird es, wenn zum Beispiel ein Paar nur auf einem Motorrad reist.

Es ist ratsam, für die Dauer der Reise eine Haftpflichtversicherung oder bei Bedarf sogar eine Vollkasko für das Fahrzeug abzuschließen, da die heimatliche Versicherung außerhalb Europas keinen Schutz gewährleistet. Der Preis richtet sich nach dem Hubraum und der Reisedauer; für sechs Monate würde eine Vollkaskoversicherung für eine BMW R 1100 GS etwa 1300 Mark kosten, für eine 650er wären etwa 950 Mark fällig (je nach Dollarkurs). Infos bei der Nowak-Versicherung, Telefon 06122/15646.

Tipp: Die laufenden Kosten zu Hause so weit wie möglich reduzieren. Also weitere Fahrzeuge vorübergehend stilllegen, Abos kündigen und die Wohnung untervermieten. Letzteres ist nicht jedermanns Sache, bei einer längeren Reise aus finanziellen Gründen oft aber unumgänglich, wenn die Wohnung nicht aufgegeben werden soll. Eine Mitwohnzentrale (www.mitwohnzentrale.de) vermittelt Mieter auf Zeit. Oder man kontaktiert die Personalabteilungen großer (besser: internationaler) Unternehmen und bietet dort die Wohnung an. Ein Untermietvertrag ist in jedem Fall erforderlich, genau wie das Einverständnis des Vermieters. Je nach Ausstattung und Möblierung der Wohnung kann auch eine höhere Miete verlangt werden. Ein genaues Übergabeprotokoll und eine Videoaufzeichnung des Zustands der Wohnung ist ebenfalls sinnvoll.

Einmal unterwegs, ist es ratsam, seine Reisekasse in Form von Bargeld (US-Dollar), Traveller-Cheques (American Express) und Kreditkarten (Eurocard, American Express, Visa) aufzusplitten. Das Bargeld sollte nicht mehr als die Hälfte des Etats ausmachen. Immer einen Vorrat an »kleinen« Scheinen bereit halten und unbedingt darauf achten, dass die Scheine so neu und unbenutzt aussehen wie möglich. Ansonsten kann es passieren, dass das Geld nicht angenommen wird.

Reiseschecks können in fast jeder Bank getauscht werden und haben den Vorteil, dass bei Verlust ein Ersatz möglich ist. Kreditkarten sind inzwischen weit verbreitet, und man kann zumindest in jeder größeren Stadt Geld an Automaten ziehen.

Reiseinfos / Gesundheit - Reiseinfos / Gesundheit

Die meisten Auslandskrankenversicherungen gelten nur für eine Dauer von bis zu 90 Tagen. Wer länger unterwegs ist, sollte sich an die Deutsche Krankenversicherung (DKV) wenden, die einen kompletten Schutz für Langzeitreisende anbietet. Je nach Alter, Geschlecht, Reisedauer und Reiseland kostet eine entsprechende Versicherung ab 31,33 Mark pro Monat. Infos unter Telefon 0221/5780 oder im Internet unter www.dkv.com.

Wer sich von seinem Arbeitgeber für mehrere Monate beurlauben lässt, sollte schon aus Kostengründen seine bisherige Krankenkasse ruhen lassen, die im Ausland ohnehin keinen Schutz bietet. Gegen eine geringe monatliche Gebühr besteht dann bei der Rückkehr in das Arbeitsverhältnis wieder der alte Versicherungsschutz.

Vor einer Reise nach Südamerika sollte der allgemeine Gesundheitszustand beim Hausarzt gecheckt werden (besonders Mandeln, Blinddarm und Unterleib). Ein Gang zum Zahnarzt ist ebenfalls angeraten. Neben den Grundimpfungen (Tetanus, Polio und Typhus) ist eine Immunisierung gegen Gelbfieber und Hepatitis A und B sinnvoll.

Bei Reisen in die Urwaldregionen ist eine Malaria-Prophylaxe notwendig, die allerdings keinen hundertprozentigen Schutz bietet. Ausführliche Infos gibt es bei Gesundheitsämtern und den deutschen Tropeninstituten. Im Internet ist die Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Münchner Universität unter der Adresse www.fit-for-travel.de zu finden. Weitere ausführliche Malaria-Infos unter www.dtg.mwn.de.

Eine Reiseapotheke ist unumgänglich. Neben persönlich benötigten Medikamenten gehören Aspirin und auch stärkere Schmerzmittel wie zum Beispiel Voltaren, Antibiotika, Augensalbe, Desinfektionsmittel, Imodium und Kohlekompretten (gegen Durchfall), Elektrolyte, Grippetabletten sowie natürlich Verbandszeug (Pflaster, Mullbinden, elastische Binden, Einmalspritzen, Pinzette und Schere) ins Gepäck. Auf keinen Fall vergessen: Sonnenschutz, Insektenrepellent, Hautpilzsalben, Wasserentkeimungsmittel, Badelatschen und Ohrenstöpsel. Bei Reisen in tropische Länder sind außerdem Erkältungs- und Grippemittel empfehlenswert. Eine schwere Grippe ist eine verbreitete Krankheit unter Reisenden, da in Höhenlagen oder stark klimatisierten Räumen häufig das Erkältungsrisiko unterschätzt wird.

Reiseinfos / Dokumente - Reiseinfos / Dokumente

Für alle Länder Südamerikas genügt ein Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig ist. Impfpass und Internationaler Führerschein sollten unbedingt mitgeführt werden. Tipp: von allen Dokumenten mehrere Kopien im Gepäck mitführen. Uneinigkeit herrscht dagegen in der Frage, ob man für sein Motorrad ein Carnet des Passages mitführen muss oder nicht. Das Dokument, das der ADAC gegen eine Kaution von 3000 Mark (plus 250 Mark Bearbeitungsgebühr) ausstellt, wird, obwohl offiziell nicht mehr erforderlich, beispielsweise bei der Einreise per Luftfracht in Buenos Aires ausdrücklich verlangt.

Wer mit seinem Bike nach Santiago fliegt oder auf dem Landweg zwischen Chile und Argentinien pendelt, wird dagegen nicht nach einem Carnet gefragt. Unterschiedliche Infos gibt es auch aus Bolivien, Peru und Ecuador, wo in Einzelfällen die Einreise ohne Carnet verwehrt wurde. Vermutlich lässt sich aber auch an diesen Grenzen vieles relativ unbürokratisch regeln. Man sollte allerdings erst auf einen entsprechenden Hinweis warten – südamerikanische Beamte sind gewöhnlich überaus korrekt. Michael Schröder und Franca Buzza fahren aus Kostengründen ohne Carnet.

Reiseinfos / Anreise - Reiseinfos / Anreise

Zahlreiche Gesellschaften bieten Flüge nach Südamerika an. Mit der Air France lassen sich zum Beispiel diverse Ziele sehr gut kombinieren. Ein sechs Monate gültiges Ticket für einen Gabelflug ab Deutschland nach Santiago (Chile) und zurück von Quito in Ecuador kostet bei der französischen Airline etwa 2200 Mark. Infos und Buchung unter www.airfrance.de. Die spanische Fluggesellschaft Iberia (www.iberia.de) fliegt die selben Destinationen an. Ein entsprechendes Ticket kostet bei Iberia rund 1600 Mark.

Heutzutage ist es kein Problem mehr, ein Motorrad an nahezu jeden Ort der Welt zu transportieren. Am einfachsten geht es, wenn die entsprechende Spedition über ein gewisses Maß an »Motorrad-Erfahrung« und natürlich über eigenes Personal am Zielort verfügt. UNTERWEGS-Redakteur Schröder hat die beiden teilzerlegten Enduros am Stuttgarter Flughafen auf selbst gezimmerten Paletten in die Hände der Münchner Spedition Hellman gegeben, die mit einem besonderen Programm als »bike courier« auch einen kompletten Rundumservice für Motorradfahrer anbietet: spezielle Paletten, Versicherungsservice, weltweites Netzwerk, frei wählbare An- und Abflughäfen sowie Erledigung sämtlicher Formalitäten und eigenes Personal am Zielflughafen. Eine Broschüre informiert über das weltweite Hellmann-Netz.Der Preis für einen Transport richtet sich nach dem Volumengewicht: Länge x Höhe x Breite (in mm) geteilt durch 6000. Daher ist es sinnvoll, das Motorrad so klein wie möglich zu verschicken (ausgebautes Vorderrad, demontierter Lenker etc.). Wer ganz sicher gehen will, verpackt sein Fahrzeug in einer Transportkiste; der örtliche Motorradhändler ist in der Regel froh, wenn man ihm die Originalkisten, in denen die Neumaschinen geliefert werden, abnimmt. Der einfache Transport einer BMW F 650 nach Santiago kostet derzeit etwa ab 2500 Mark.

Weitere Infos: Hellmann bike courier, Herr Tobias Siegl, Telefon 089/97594765 oder 089/ 97594752; im Internet unter www.hellmann.de.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote