Rennstrecken-Umbau (Archivversion)

Meine alte Honda CB 900 F von 1980 möchte ich gerne umbauen, um sie auf der Rennstrecke bei Youngtimer- oder Classic-Rennen zu fahren. Zu welcher Gruppe zählt das 27 Jahre alte Motorrad, und woher bekomme ich Informationen, was man alles ändern darf (Stichworte Fahrwerk, Bremsen, Motortuning, Bereifung) und was nicht?

Thomas Trapp, AG-Vorsitzender Historischer Motorradsport im DMSB, www.dmsb.de

Historischer Motorradsport wird vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) mit dem Prädikat Deutsche Historische Motorradmeisterschaft (DHM), gemeinsam mit dem Veteranen-Fahrzeug-Verband (VFV), durchgeführt. Hierbei handelt es sich um Gleichmäßigkeitsläufe. Der Fahrer bestimmt seine Geschwindigkeit selbst, und die geringste Abweichung zwischen den einzelnen Rundenzeiten wird gewertet.
Das DMSB-Reglement und die technischen Bestimmungen zum Umbau von Motorrädern für eine Teilnahme an den Gleichmäßigkeitsprüfungen findet man unter www.dmsb.de/tr_moto_hist.html. Voraussetzung ist grundsätzlich die technische Betriebs­sicherheit des Motorrads, der historische Zustand sowie ein Fahrzeugpass des VFV. Neuere An- beziehungsweise Umbauten sind nur bedingt zulässig. Mit einer CB 900 F könnte man in den so genannten Clubsport-Klassen starten. Diese sind allerdings aktuell noch bis Baujahr 1978 begrenzt. Bevor man einen Umbau startet, sollte man die nötigen Details direkt mit der technischen Abnahmekommission abklären. Hierzu steht als Ansprechpartner Manfred Woll, Telefon 06341/87388, gerne zur Verfügung. Neben der DHM des DMSB gibt es noch andere Veranstalter, die einen echten Rennbetrieb mit historischen Motorrädern durchführen (beispielsweise www.artmotor.de, www.grabtheflag.de, www.teamdor.com, www.veteranen-fahrzeug-verband.de. Die Red.). Deren jeweilige Anforderungen sowie die Baujahresgrenzen sind sehr unterschiedlich. Man sollte diese am besten direkt beim jeweiligen Veranstalter erfragen.

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