Report: Stunt Open 2010 Hockenheim Echt Wahnsinn

Zum zweiten Mal fanden die German Stunt Open in Hockenheim statt. Was die Akteure in diesem Jahr zeigten, war heller Wahnsinn.

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Foto: jkuenstle

Schon die Vorausscheidung bot Unterhaltung pur: Mal ließ ein wild tätowierter Franzose nach gekonnt herumgerissenem Wheelie für die jubelnden Zuschauer die weiten Rapper-Hosen runter, mal streichelte ein tschechischer Stunt-Fahrer mit nackter Hand in wildem Hanging-Off auf driftendem Motorrad den Asphalt. Die Stunt Open im Rahmen des PS-Racecamp am 6. und 7. Juni war ein lautes, buntes, atemberaubendes und damit höchst unterhaltsames Treffen einer faszinierenden Szene.

41 Fahrer folgten der Einladung nach Hockenheim, um den Besten unter ihnen zu küren. Und diese große Schar an Akrobaten, Künstlern, Verrückten und Paradiesvögeln zeigte eindrucksvoll, dass Stunt-Riding ganz schön vielschichtig ist. Während die einen ihre Show auf Speed-Elementen mit vielen Drifts, schnellen Stoppies und Wheelies und quietschenden Reifen aufbauten, zeigten andere zirkusreife Turnübungen bei erhobenem Vorderrad, Freihandübungen auf einem fast still stehenden Motorrad und gekonnte Abgänge nach den vorgeschriebenen 4:30 Minuten im Finale.

Einer jedoch beherrschte die Szenerie: Chris Pfeiffer bot eine perfekte Show, die flüssig vorgetragen wurde und bei der nicht einmal ein Fuß den Boden berührte. Aber er musste sich dieses Jahr dafür mächtig ins Zeug legen, denn die Konkurrenz rückt ihm allmählich gewaltig auf die Pelle: "Wahnsinn, was die für Tricks entwickeln", sagte der Allgäuer anschließend und freut sich schon auf 2011.


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