Reproduktionstechnik (Archivversion) Reproduktionstechnik

Als Druckformen dienten Anfang 1900 für Abbildungen die Strich- und Rasterätzungen. Die Strichätzung bestand aus dem Kopieren des mit der Reproduktionstechnik hergestellten Strichfilms auf eine lichtempflindlich gemachte Metalloberfläche (meist Zink). Durch einen Ätzvorgang ließen sich dann alle Nichtbildstellen auswaschen. Diese Originaldruckform konnte man anschließend mit dem Bleisatz zu einer Druckform vereinigen. Die Herstellung der Rasterätzung erfolgte in der gleichen Weise, an die Stelle des Strichfilms trat jedoch ein Rasterfilm. Auch farbige Vorlagen konnte man mittels Farbfiltern in Farbauszüge separieren und von den Auszügen Druckplatten herstellen. Anfang der 90er Jahre fand dann die Verschmelzung der Repro- mit der Satztechnik statt. Professionelle Elektronische Bildverarbeitungs-Systeme (EBV) auf PC-Basis setzten sich weitgehend durch, digitale Scanner lösten die bisherigen Analoggeräte ab. Eine weitere Entwicklung zeichnet sich mit der Digitalfotografie ab, die in vielen Bereichen den Einsatz von Scannern überflüssig machen wird.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote