Roller (Archivversion) Es rollert unaufhaltsam, vor allem komfortable Dickschiffe liegen im Trend

Letztes Jahr noch zaghaft, jetzt mit aller Macht: Dicke Roller kommen. Doch auch die Fuffies sind bei den Kids wieder in.

Auf den Spuren des mittlerweile eingestellten Honda Helix haben alle erkannt, wie viel Komfort sich zwischen zwei kleinen Rollerrädern realisieren lässt. Yamaha Majesty, Honda Pantheon oder Piaggio Hexagon gehen wie geschnitten Brot. Was noch alles gehen könnte, bewies ausgerechnet Suzuki, sonst wahrlich keine Roller-Größe: Man stellte neben den bereits erfolgreichen Burgman 250 einen richtig starken 400er, und siehe da - der verkaufte sich noch viel besser.Da werden sicher die Nachfolger nicht mehr lange auf sich warten lassen, auch wenn derzeit nur Yamaha zugibt, an einem Power-Roller zu arbeiten. Etwas ruhiger geht es derzeit bei den 125ern zu, was freilich kein Grund zur Traurigkeit sein muss: Zwischen Sport- und Retrorollern gibt«s alles, was das Herz begehrt, und das Rollerherz schlägt lobenswerterweise fast immer im Viertakt. Einzig Gilera hat mit dem Runner mit 50, 125 oder 180 cm³ eine echte Zweitaktrakete im Angebot, die auch beim Verkauf ganz weit vorn liegt. Ebenfalls mit einem 125er startet BMW. Aber der überdachte und unter höchsten Sicherheitsstandards entwickelte C1 definiert das Thema Roller vollkommen neu. Neu vor allem, dass der Fahrer – angeschnallt im Schalensitz – keinen Sturzhelm tragen muss.Die Roller-Weltmacht Italien bringt ein hübsches Design-Stück nach dem anderen hervor, Aprilia Scarabeo 125, Benelli Velvet oder Malaguti Madison mögen als Beweis gelten. Doch das Beispiel macht klassenübergreifend Schule, oder wollte etwa jemand behaupten, Suzukis Estilette sei kein Schmuckstück geworden?

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