Rollerreisen: Bericht (Archivversion) Roll on

Der Rollerboom ging auch am ACTION TEAM nicht spurlos vorbei. An drei organisierten Reisen nahmen mehr als 60 Rollerfahrer teil.

Nicht nur in die Schule oder zur Arbeit tragen die kleinen Räder, sondern auch in die Ferne. Und weil Reisen in der Gruppe mehr Spaß macht, trafen sich Scootisten aus ganz Deutschland zu den ACTION TEAM-Rollerreisen.Die drei Gruppen der Harztour setzten sich nicht nur nach PS- und Hubraumstärke zusammen, sondern auch nach Lust und Laune. So gab es eine »schnelle Truppe«, die »Zügigen« und die »Bummelanten«. Letztere war eine bunt zusammengewürfelte Mischung aus 50ern, 80ern und sogar einem Yamaha Majesty mit 250 cm³, die ausnahmslos das gemütliche Sightseeing aus dem Sattel bevorzugten. Da schadete es auch nichts, daß der »Benjamin« des Kaders mit seinen 16 Lenzen und einem Derby Vamos lediglich mit einem Mittel von zirka 25 km/h die schier unendlichen Steigungen der Harzer Berge erklomm. Je länger der Aufstieg, je schöner das Gipfelglück. Das galt auch für die Alpen-Tour. Highlights waren der Hochtannberg- und der Arlberg-Paß sowie die Silvretta-Hochalpenstraße, deren »Bieler Höhe« mit 2032 Metern überwunden werden mußte. Doch nicht einmal die fünf »Lütten« hatten mit dem Aufstieg Probleme. Anstandslos schnurrten alle nach oben, um auf der anderen Seite dann mit bis zu 14 Prozent Gefälle beinahe das Fliegen zu lernen. Weniger steil ging es auf der Jugengherbergs-Tour durchs Ländle zu. Ganz Baden-Württemberg wurde innerhalb von fünf Tagen unter die 12-Zoller genommen. Kein ganz leichtes Unterfangen, wie sich angesichts der ständigen Reparaturen zeigte. Dennoch lernten alle die schönsten Seiten des Landes wie beispielsweise Schwarzwald oder Bodensee kennen und kamen froh und munter zur letzten Übernachtung in der Juhe Tübingen an.Und alle waren sich am Ende ihrer Touren darüber einig: ACTION TEAM, Roll on!

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