Saisonstart (Archivversion)

Auf die Plätze,

...los. Damit der Start
in die Saison mit dem
erwarteten Spaß gelingt, sollten Besitzer ihr
Motorrad vor der ersten Ausfahrt gründlich
durchchecken.

Gehören Sie auch zu denen, die den Winter über immer wieder sehn-süchtig in die Garage oder in den Keller schleichen, um nach Ihrem Motorrad
zu schauen? Und sich vor lauter Ungeduld schon mal in den Sattel schwingen, den Lenker in die Hand nehmen und die Augen schließen, um dieses Gefühl von Frei-
heit zu spüren? Zum Glück ist’s jetzt dann
vorbei mit den Entzugserscheinungen, stimmen endlich wieder alle Vorausset-
zungen wie Wetter, Gültigkeit des Saison-
kennzeichens oder die Familie gibt grünes Licht für die erste Tour.
Dann heißt es schnell Helm und
Klamotten vom Speicher holen, prüfen, ob
alles noch passt, und nichts wie raus auf die Maschine. Doch halt. War da nicht noch was? Ach ja: Motorrad durchchecken. Wer sich erst am Tag der Ausfahrt darum kümmert, könnte eine unliebsame Überraschung erleben: Batterie leer, Reifen platt und abgefahren, Vergaserdüsen vom nicht abgelassenen Sprit verklebt und so weiter. Darum gilt: Wenigstens eine Woche vor dem geplanten Saisonstart die wichtigsten Punkte kontrollieren (siehe unten).
Sehr zu empfehlen ist darüber hinaus eine Überprüfung der eigenen Verfassung. Wohl dem, der den ganzen Winter über Sport getrieben hat, am besten regelmäßig auf dem Mountainbike unterwegs war – dessen Gleichgewichtsgefühl und Reflexe müssten auf Anhieb funktionieren. Dennoch sollten auch konditionell fitte Fahre-
rinnen und Fahrer nicht gleich ans Limit
gehen. Gemütliche Touren übers Land mit regelmäßigen Erholungspausen und vielleicht sogar der einen oder anderen Fahrübung wie Vollbremsung, Achter- und Schrittgeschwindigkeit fahren auf einem leeren Parkplatz eignen sich hervorragend, um wieder das richtige Gefühl für die
Maschine und sein eigenes Können zu
entwickeln. Dann macht das Fahren doppelt Spaß. In diesem Sinne einen guten Start in die Saison.
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Saisonstart: Tipps zum Ausmotten des Motorrads (Archivversion) - Startverweigerung

Woran kann es liegen, wenn der Motor nicht starten will, und wie löst man das Problem?
Elektrik
Stellung des Killschalters kontrollieren
und gegebenenfalls korrigieren.
Die Batterie ist falsch oder gar nicht
angeschlossen. Ô Rotes Kabel gehört an den Pluspol und wird zuerst angeschlossen,
dann schwarzes Kabel an Minuspol
anklemmen.
Die Batteriespannung reicht nicht für
den Startvorgang. Ô Batterie laden und bei
nicht versiegelten Exemplaren anschließend den Flüssigkeitsstand mit destilliertem
Wasser auffüllen.
Hauptsicherung defekt. Ô Ersetzen.
Luftfilter
Filter verstopft. Ô Reinigen oder auswechseln und für freie Luftzufuhr sorgen.
Benzin
Möglicherweise befindet sich alter, ausgedampfter, nicht mehr zündfähiger Kraftstoff
im Vergaser. Ô Schwimmerkammern leeren,
damit frischer Sprit nachfließen kann
Ô dank Ablassschrauben kein Hexenwerk.
Vergaserdüsen verstopft. Ô Vergaser
ausbauen, Düsen ausblasen und reinigen.
Benzintank leer (kein Kommentar).
Benzinhahn zu (s.o.)
Tankentlüftungsschlauch verstopft oder
abgeknickt. Ô ausblasen und knickfrei
verlegen.
Vergaser zieht Fehlluft. Ô Stutzen und Schläuche sowie die Befestigungsschellen auf Risse und richtige Montage überprüfen. Gegebenenfalls richtig montieren oder ersetzen.
Zündkerzen
Nasse oder verrußte Zündkerze entwickelt keinen Zündfunken. Ô Trocken blasen
beziehungsweise säubern.
Trotz sauberer Zündkerze kein Funke. Ô Wenn die unter »Elektrik« beschriebenen
Fehlerquellen auszuschließen sind, versuchen, mit etwas Kontaktspray in den Kerzenstecker nachzuhelfen oder die Kerze wechseln.

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