Schraubertip: Bremsbeläge wechseln (Archivversion)

Rangeklotzt

Die Klötzchen zu wechseln ist gar nicht so schwer - also ran an die Arbeit.

Wenn der Stand der Bremsflüssigkeit im Behälter abgesunken ist, ist der Fall meist klar: Die Bremsbeläge sind abgefahren. Die Restdicke der Beläge sollte keinesfalls weniger als 1,5 Millimeter betragen, die als Verschleißindikator dienende Nut sollte noch erkennbar sein. Bei Doppelscheiben-Bremsanlagen müssen immer die Bremsbeläge beider Zangen gewechselt werden, auch wenn noch nicht alle Beläge die Verschleißgrenze erreicht haben.Die neuen Beläge müssen eingefahren werden, ansonsten kann es passieren, daß sie »verglasen«, was die Bremswirkung drastisch verringert und die Beläge reif für den Müll macht. Also: Während der ersten zehn Kilometer die Bremsen nur leicht beanspruchen (wenn die Verkehrssituation es zuläßt), auf den folgenden 40 Kilometern kann die Belastung langsam gesteigert werden.
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Bremszangen-Typen (Archivversion)

Der Festsattel ist starr verschraubt und hat zu beiden Seiten der Bremsscheibe Kolben, die die Beläge an die Bremsscheibe pressen.Der Schwimmsattel ist auf Bolzen verschiebbar gelagert und hat nur auf einer Seite der Scheibe Kolben. Beim Bremsdruckaufbau preßt der Kolben den Belag an die Scheibe und verschiebt dann den gesamten Sattel, bis der gegenüberliegende Belag anliegt.

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