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Bradl und Folger punkten
Stefan Bradl (17), Sohn des ehemaligen
deutschen 250-cm3-Weltmeisters Helmut Bradl, hat sich nach seinem überraschenden Ausstieg aus dem offiziellen Repsol-Honda-Werksteam für die 125-cm3-WM in der
heiß umkämpften spanischen Meisterschaft gut akklimatisiert. Beim ersten Rennen der
Saison in Albacete belegte der 18-Jährige, der im BQR-Team eine neue Heimat gefunden hat, Platz fünf. Sein fünf Jahre jüngerer
bayrischer Landsmann Jonas Folger, der als Nachwuchstalent von der Red-Bull-MotoGP-Academay gefördert wird, erreichte in diesem Rennen den 14. Rang.
Foggy und MV: Superbike-WM
Der vierfache britische Superbike-Weltmeister Carl Fogarty stürzt sich nach dem Ende seiner wenig erfolgreichen Kampagne unter der Flagge des malaysischen Konzerns Petronas in ein neues Abenteuer: Ab 2008 wird
er mit eigenem Team den Werkseinsatz des
italienischen Nobel-Herstellers MV Agusta
in der Superbike-WM leiten, muss dafür aber selbst Sponsoren finden. MV-Chef Claudio Castiglioni war bei Ducati der Big Boss, als Fogarty für die Marke 1994 und 1995 seine ersten beiden Superbike-WM-Titel gewann.
Kawasaki und Endurance-WM: Sieg in Albacete
In den vergangenen zwei Jahren war die Mannschaft auf Einzelerfolge und den
Gesamtsieg abonniert – 2007 muss sich das Suzuki-Endurance-Werksteam warm anziehen. Beim zweiten WM-Lauf im spanischen Albacete wurde das Fahrer-Trio Philippe/
Lagrive/Costa nach sechs Stunden mit einer Runde Rückstand von der Kawasaki-Truppe Plater/Giabbani/Mazuecos geschlagen. Damit meldet sich Kawasaki offiziell in der Endurance-WM zurück. Wie auch Honda: Das FCC-TSR-Werksteam trat erstmals außerhalb Japans an, Tsujimura/Sugai wurden Sechste.

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