Speedway-Grand-Prix auf Schalke (Archivversion) Die teuerste Minute

Als »die teuerste Minute des Motorsports« hat Promoter »Benfield Sports International« (BSI) den Großen Preis von Deutschland am 13. Oktober 2007 betitelt. Der findet jedoch nicht auf dem Sachsenring oder dem Nürburgring, sondern in der Veltins-(Fußball-)Arena auf Schalke statt. Erstmals wird in die 61482 Zuschauer fassende, überdachte Kicker-Arena eine Speedwaybahn eingebaut und beim elften Drift-Grand-Prix 2007, insgesamt dem hundertsten seit Durchführung der WM im GP-System, der Weltmeister dieser Saison ermittelt.
Damit nicht genug: Um den Anreiz für das »größte Motorsport-Event unter einem Dach außerhalb der USA«, so der ehe-
malige Formel-I-Manager und BSI-Inhaber John Postlethwaite, im Speedway-Niemandsland Deutschland zu erhöhen, erhält der Gewinner des Finallaufs auf Schalke einen Scheck über die runde Summe von 100000 US-Dollar. Voraussichtliche Dauer des Rennens: 56 Sekunden.
Ein deutscher Fahrer wird bei dem Driftspektakel der 16 Besten der Welt auch dabei sein, da das Gastgeberland eine Wild Card erhält. Die Diskussion darüber, wer dieses begehrte Ticket bekommt, ist bereits entbrannt. Die besten Chancen
haben der Olchinger Martin Smolinksi, 22, und der Brandenburger Christian Hefenbrock, 21. Beide gelten als potenzielle künftige Speedway-Stars aus Deutschland (siehe auch MOTORRAD 25/2006). ts

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