Sport compact (Archivversion)

Indoor-Enduro-Worldcup - Knapper Kraftakt

Mit einem zweiten Platz beim dritten und letzten Lauf zum 2007/2008 erstmals ausgetragenen Indoor-Enduro-Weltcup holte sich der britische KTM-Werksfahrer David Knight sicher den Titel. Die vorangegangenen Wettbewerbe der Serie in Barcelona/Spanien und München auf technisch anspruchsvollen Strecken hatte Knight jeweils gewonnen – das Finale im italienischen Genua auf einem sehr schnell gesteckten Kurs bereitete ihm da schon mehr Probleme. »Ich habe in meinem Ausscheidungsrennen ein paar Fehler gemacht und musste mich deshalb über den Hoffnungslauf für das Abschlussrennen qualifizieren«, berichtete »Knighter«, »als ich das geschafft hatte, ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen.«
Im Rennen konzentrierte sich Knight darauf, sein Punktekonto mit Blick auf den Titel aufzufüllen und verzichtete darauf, den führenden Franzosen Antoine Meo auf der Husqvarna anzugreifen. Der Plan ging auf. In der Gesamtwertung schloss Knight mit 42 Punkten vor KTM-Kollege Taddy Blazusiak (23) und Honda-Pilot Mike Ahola (23) als deutlich Bester ab.abs
www.knighter.net
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Stefan Nebel wird KTM-Versuchsfahrer (Archivversion) - Von der Piste auf die Strasse

Stefan Nebel (Foto), der deutsche Superbike-Meister der Jahre 2002, 2003 und 2005, wird sich in der kommenden Saison auf der Rennstrecke rar machen – zumindest, was Wettbewerbseinsätze betrifft. Weil es ihm auch für das neue Jahr nicht gelang, den Einstieg in eine internationale Renn-serie zu verwirklichen, sattelt der 27-Jährige um: »Ich habe einen Vertrag als Entwicklungsfahrer bei KTM unterschrieben und kümmere mich darum, das neue Zweizylinder-Superbike RC8 zur Serienreife zu bringen.«
Renneinsätze stehen vorerst nicht zur Debatte, doch ohne Aussicht auf sportliche Betätigung hätte Nebel nicht eingeschlagen: »Natürlich will ich Rennen fahren – und KTM spätestens 2010 in die Superbike-WM einsteigen.« Bis es so weit ist, könnte Nebel auf KTM bei einzelnen Endurance-Rennen zu sehen sein.abs
www.stefan-nebel.de

Deutscher Supermoto-WM-Lauf abgesagt (Archivversion) - Nationale Größe

Einen international renommierten Star hat Deutschland in der Supermoto-Weltmeisterschaft: Bernd Hiemer wurde in der offenen S1-Kategorie 2005 Vizeweltmeister, 2006 Champion und 2007 immerhin WM-Vierter. Auf einen WM-Lauf vor den Fans im eigenen Land muss der Allgäuer jedoch verzichten. In den offiziellen Kalendern wird zwar nach wie vor der 13. Juli als Termin für den Deutschland-Grand-Prix geführt, als Austragungsort ist St. Wendel genannt. Doch Günter Jung, Sportchef des bislang als WM-Veranstalter agierenden ADAC Saarland, macht unmiss-verständlich klar: »Wir haben Vermarkter Youthstream schon vor drei Monaten abgesagt. Der GP ist uns schlicht zu teuer.« Die für Anfang Oktober in St. Wendel geplanten Supermoto-DM-Rennen finden dessen ungeachtet wie vorgesehen statt.abs
www.supermotodm.de, www.supermotos1.com

Sport: Short Cut (Archivversion)

ADAC trauert um ehemaligen Sportpräsidenten Wilhelm Lyding
Wilhelm Lyding (Foto), von 1981 bis 1997 Sportpräsident des ADAC, ist am 28. Januar nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben. Als Präsident der da-maligen Obersten Nationalen Sport-kommission (ONS) und seinerzeit einziger deutscher Vertreter im World Council des Automobilweltverbandes FIA war der gelernte Verlagskaufmann und erfolgreiche Rallyefahrer auf nationalem und internationalem motorsportlichem Parkett in höchsten Ämtern aktiv. Während ihn die Vierradsportler verehrten, weil er 1995 praktisch im Alleingang die Formel 1 an den Nürburgring zurückgeholt hatte, profitierten Motorradsportler wie Steve Jenkner oder Max Neukirchner von der Unterstützung durch die ADAC-Stiftung Sport, die Lyding 1998 gründete.

Lüthi erholt sich von Operation
Der Schweizer Tom Lüthi (Foto), 2005 überraschen-der 125-cm3-Weltmeister, muss wie im vergan-genen Jahr einen holprigen Start in die WM-Saison verkraften. Der 21-Jährige, der 2007 in die 250-cm3-Klasse aufgestiegen war, brach sich bei Vorsaisontests Ende Januar in Valencia bei einem Sturz das rechte Schlüsselbein. Der glatt gebrochene Knochen konnte in einer problemlosen Operation durch eine Platte fixiert werden, zwei Tage nach dem Unfall war Lüthi bereits wieder zu Hause. Bis zu den offiziellen Tests in Jerez/Spanien am 19./20. Februar will Lüthi wieder fit sein.

Günther orientiert sich neu – IDM statt Weltmeisterschaft
Der Deal schien in trockenen Tüchern zu sein: Im Team Parkalgar sollte Jesco Günther aus Halver (NRW) als einziger Deutscher die Supersport-WM 2008 bestreiten. Obwohl der 23-Jährige nur ein Budget für die europäischen Rennen aufbringen konnte, lag eine Start-platzzusage von Serienvermarkter FG Sport vor. Die wurde jetzt angesichts der Zahl von 60 Bewerbern zurück-gezogen. Die Supersport-WM findet somit ohne deutsche Beteiligung statt. Glück für Günther: Er fand kurzfristig Unterschlupf im Team von Benny Wilbers und wird in der IDM Supersport sowie als Wild-Card-Pilot bei den WM-Läufen auf dem Nürburgring und in Brünn Triumph fahren.

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