Sportler (Archivversion) Nicht schiere Leistung, sondern Leichtbau zeichnet Sportler aus

Keine Ruhepause für die Techno-Stars: Immer tiefer purzelt das Leistungsgewicht, immer weiter steigt die Literleistung.

Ungemindert hält der Run auf sportliche Motorräder an. Hier spielt in den Entwicklungsabteilungen der meisten Hersteller die Musik, und auf den Herbstmessen in Mailand und Paris präsentierten sie eine Vielzahl leckerer Straßenfeger.Äußerst löblich, dass Suzuki den Klassiker GSX-R 750 in eine neue Runde schickt. Das weltweit erste straßentaugliche Superbike kommt leichter als je zuvor in seiner 15jährigen Geschichte - und stärker. Demselben Trend verpflichten sich Kawasakis ZX-6R und ZX-9R sowie Hondas CBR 900 RR, letztere ebenfalls schon ganz oben auf der ewigen Bestenliste. Sie soll sich nach Gewichts- und Leistungskur mit Yamahas Powerbike R1 messen können, auf jeden Fall erhebt sich die CBR dank geregeltem Kat über die allermeisten Sportler. Super-löblich.Deutlich schwerer, aber mit sichtbar guten Anlagen kommt Hondas neue Basis für die Superbike-Rennerei daher. Die VTR 1000 RR mit zahnradgetriebenen Nockenwellen und Einspritzung soll der Ducati 996 von King Carl Fogarty Beine machen und darf sich getrost als aktuelle Krönung der Sporttwin-Welle bezeichnen. Im normalen Straßenleben bekommt sie es obendrein mit Aprilias RSV mille zu tun, immerhin dem letztjährigen Sportler des Jahres.Womit bereits angedeutet wäre, dass auch die Europäer in diesem Segment für gehörigen Schwung sorgen. Der schnellste je gebaute Bayern-Boxer, die R 1100 S, die Traumbikes aus Norditalien, etwa die MV Agusta F4 und Guzzis Fitnessgerät 1100 Sport, oder der Drilling von der Insel, die Triumph Daytona, ganz egal: Die individuellsten Variationen zum Thema Sport kommen vom alten Kontinent.

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