Streit der Reifenfirmen (Archivversion)

Überall muss gespart werden –
im MotoGP-Geschäft soll das jetzt an der Reifenfront probiert werden.

Die Reifenhersteller ringen um ein
Abkommen zur Kostendämpfung. In Assen wurde diskutiert, die Zahl der Reifen pro MotoGP-Fahrer und Rennwochenende
auf zehn Vorder- und 15 Hinterreifen zu begrenzen. In Donington erhöhten Ducati und Bridgestone auf ein Verhältnis von 15 zu 18 Reifen. War das für Michelin noch akzeptabel, so kam es zum Streit, weil Bridgestone sich dafür aussprach, die Reifen zur Identi-fikation vor Trainingsbeginn zu markieren. Michelin wehrte sich entrüstet, weil dies
ihr schlankes Produktionssystem mit kurzfristigen Nachlieferungen vernichten würde.
Bridgestone hat umgekehrt wenig Interesse, die Zahl der privaten Testfahrten einzuschränken, schließlich hat das Werk bei der
Weiterentwicklung starken Nachholbedarf. fk

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