Super Moto 1998: Vorschau (Archivversion)

Die Basis für einen konkurrenzfähigen Super Moto-Renner bildet durchweg eine für jedermann käufliche Moto Cross- oder Enduro-Maschine. Halbliter-Zweitakter von Kawasaki oder Honda sowie 600er Viertakter von Husaberg, Husqvarna oder KTM teilen sich zu etwa gleichen Teilen das Starterfeld. Während deren Motorleistung von etwa 60 PS für die meisten Piloten ausreicht, tritt mittlerweile kein ambitionierter Fahrer mehr ohne die für Super Moto typischen Fahrwerks-Umbauten an. Ein Satz 17-Zoll-Räder erlaubt den Einsatz von den im Straßenrennsport üblichen Slick- oder Regenrennreifen. Die damit mögliche Verzögerung erreicht eine wesentlich größer dimensionierte Vorderrad-Bremsscheibe. Die Kosten für diese Modifikationen halten sich in überschaubaren Grenzen. Ein Satz 17-Zoll-Räder schlägt mit etwa 1900 Mark zu Buche, eine Bremsscheibe kostet zirka 400 Mark, der Adapter für den Bremssattel etwa 250 Mark. Aufwendiger wird´s beim Thema Reifen. Ein Satz Rennreifen - vorn werden im Super Moto meist Regenrennreifen verwendet, hinten je nach Witterung geschnittene Slicks oder Regenpneus - erleichtert die Börse um 500 Mark.Wer zu den Spätbremsern zählen möchte, kann gern weiter investieren. Eine leistungsfähige Racing-Bremszange fürs Vorderrad muß - je nach Bauart - mit 500 bis 1000 Mark veranschlagt werden. Dazu passende Bremsarmaturen kosten zusätzliche 300 bis 700 Mark. Und wer dann seinen Motor noch tunen lassen will, der darf so viel bezahlen, wie er möchte - oder besser kann.Doch keine Angst. Die Grundausstattung für die besagten 2500 Mark tut´s für erste Super Moto-Erfolge auch. Ganz ehrlich.

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