Super Moto 1999: Szenen einer Saison (Archivversion)

Alle Jahre wieder: Wo finden die Meetings zur Super Moto-Inter-DM im Jahr 2000 statt, wie oft können die Nachwuchs-Drifter die Klingen kreuzen? Und überhaupt, wer fährt was in der Prestige-Klasse?

Alle gegen Harald. Auch in der Saison 2000 wird sich am gemeinsamen Motto der Super Moto-Szene nichts ändern. Denn seit Bestehen der Super Moto-Inter-DM beherrscht der Heidenheimer Harald Ott die Szene. Weil der schwäbische Regent sich aber ungern ins Konzept reden lässt, bleibt er weiterhin sein eigener Teamchef: Kawasaki-Kosak stellt das Material, der Schweizer Roland Schwendimann verfeinert die Basis, und Vater Herbert erledigt den letzten Schliff. Und weil diese Kombination nur sehr, sehr schwer in die Knie zu zwingen ist, rüstet die Konkurrenz kräftig auf. KTM stattet gleich eine ganze Armada potentieller Bezwinger aus. Neben den Fixposten Gilles Salvador und Klaus Kinigadner ziehen 2000 auch Stoppie-König Meik Appel und Ex-Husky-Pilot Jürgen Künzel in den KTM-Sattelschlepper ein. Husaberg engagiert sich erstmals ganz offiziell mit Jens Hainbach und dem Belgier Eric Jaquet. Auch MZ findet Gefallen an der Drifter-Szene und stattet den Eidgenossen Beat Gautschi mit Material sowie der Erlaubnis zum Tüfteln aus. Kawasaki führt neben dem Finnen Mika Sironen Neuzugang Toni Sedlacek ins Feld, Husqvarna könnte – wenn alles klappt – den Joker gezogen haben. Neben Neu-Verpflichtung Achim Trinkner wird der Shootingstar der europäischen Super Moto-Szene, der Franzose Thierry van den Bosch, Herrn Ott das Leben schwer machen.

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