Super Moto-Serie 1996: Vorschau (Archivversion) «Geduld, es könnte besetzt sein!“

Von nichts, kommt nichts. Auch ein Super Moto-DM-Titel muß erarbeitet werden

Ja, ich halt ihn schon wieder in den Händen, den Wink mit der Telefonrechnung. »Schöne Grüße! Fiedler«, steht handgeschrieben neben den Vierhundertundeinpaarzerquetschten, die an meinem Apparat im letzten Monat verquasselt wurden. Und es war nicht der erste Monat, in dem der Gebührenzähler Amok lief. Ich weiß, ich weiß. Schon seit drei Jahren. Doch das ist er eben, der Tribut, den die Telekom im Namen des Super Moto fordert. Stimmt, gelegentlich haben sie schon genervt, die Telefonate mit allen deutschen Veranstaltern, mit den Clubs in Frankreich, Belgien und Holland, mit den Sponsoren, mit Gustav Lux, unserem V-Mann zur Föderation OMK, mit verschiedenen Fernseh-Produktionsteams, mit Superbike-WM-Promoter Flammini in Rom und Gott und der Welt. Summa summarum eben Vierhundertundeinpaarzerquetschte. Doch ich glaube, es hat sich gelohnt. Super Moto ist im vierten Jahr des Bestehens erwachsen geworden. Die Prestige-Klasse mit Boris Chambon, Meik Appel und Konsorten reißt hundertprozentig jeden Fan von den Sitzen, in der Open-Klasse können neue Talente in Ruhe heranreifen, und bei den Einsteigern kommt wirklich jeder halbwegs Begabte ohne hohe Umrüst- oder Lizenzkosten auf einen grünen Zweig. Noch Fragen? Kein Problem, Anruf genügt - doch Geduld, es könnte besetzt sein.

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