Superbike-DM: Streit geht weiter (Archivversion) «In drei Minuten wäre der DM-Kalender perfekt“

Die Superbike-DM gehört endlich in die Hände von professionellen Organisatoren

Probieren Sie es aus: Geben Sie ihrem Patenkind im Vorschulalter einen Wandkalender 1997, je eine Terminliste mit den Motorrad-Grand Prix und der Superbike-WM. Und jetzt forden Sie den Nachwuchs auf, sieben Aufkleber mit den Rennstrecken der Superbike-DM so auf die Sonntage zwischen April und Oktober zu verteilen, daß kein Sticker an einem GP oder Superbike-WM-Tag hängt.Es wird keine drei Minuten dauern, und der DM-Kalender ist perfekt. »So einfach ist das aber nicht«, werden die Träger wichtiger Motorsportfunktionsmasken einwenden. Man müsse schließlich die Interessen und Zwänge der Veranstalter vor Ort berücksichtigen und und und. Mag sein, aber auch dies ist kein Hexenwerk, zumal von den meisten Veranstaltern der mögliche Spielraum ihrer Rennwochenenden über die Jahre kaum variiert.Aber die Realität ist leider eine andere. Mitte Februar, kaum zwei Monate vor dem geplanten Saisonbeginn, steht ein Termin von sieben fest. Alle übrigen Daten kollidieren mit GP oder der Superbike-WM und sind, je nach dem ebenfalls noch nicht feststehenden TV-Partner, entweder unmöglich oder werden unter Ausschluß der Öffentlichkeit gesendet. Auch von einer funktionierenden Veranstaltungs-Logistik kann derzeit keine Rede sein.Und jetzt stimmt es tatsächlich. Durch den erheblichen Zeitdruck wäre ein Vorschulkind tatsächlich überfordert. Jetzt müßte schon ein Viertkläßler ran.

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