Superbike-WM Albacete/E (Archivversion) Neue Sichtweise

Superbike-WM auf dem Nürburgring mit neuer Tribüne

Ihre Feuertaufe bei internationalen Rennen erlebt die neue, am Ende der Start/Ziel-Geraden gelegene Nürburgring-Tribüne T4 beim Superbike-WM-Wochenende vom 5. bis 7. Juni 1998. Völlig neu erbaut und überdacht, bietet die neue T4 nun mit die beste Sicht auf die Grand Prix-Schleife.Das sportliche Geschehen auf dem Ring wird geprägt sein vom Dreikampf der Werke um die Tabellenführung. Ducati hat mit WM-Leader Troy Corser, Carl Fogarty und Pierfrancesco Chili gleich drei heiße Eisen im Feuer. Yamaha und Honda halten mit Noriyuki Haga und Aaron Slight dagegen.Bei ihrem Heimspiel sind natürlich auch die Fahrer des in Deutschland stationierten Kawasaki Racing Teams ganz vorn zu erwarten. Teamchef Harald Eckl wird es nicht schwer fallen, seine Piloten Akira Yanagawa und Neil Hodgson ganz besonders für das Heimspiel zu motivieren.Auch die Fraktion der Pro Superbike-DM, angeführt von Kawasaki-Deutschland-Fahrer Jochen Schmid, dem deutschen Meister aus Schweden, Christer Lindholm und Suzuki-Deutschland-Star Udo Mark, ist für Überraschungen im Vorderfeld gut.Im Rahmenprogramm gibt es den Supersport 600-Weltcup mit Kawasaki-Junior Stefan Nebel sowie der fast kompletten Supersport-DM-Elite auf der Jagd nach Tabellenführer Fabrizio Pirovano aus dem Corona-Alstare-Suzuki-Team und Titelverteidiger Paolo Casoli auf seiner Werks-Ducati. Dazu den Supermono-Europa-Cup mit Katja Poensgen, der Siegerin von Monza und Albacete, sowie Yamaha- und ADAC-Cup.Die Trainings beginnen am Freitag, 5. Juni um 10.00 Uhr, ebenso am Samstag, 6. Juni. Um 16.00 Uhr läuft am Samstag die Super Pole Qualifikation der 16 trainingsschnellsten Superbiker. Am Sonntag, 7. Juni startet das erste Superbike-WM-Rennen um 12.00 Uhr, das zweite um 15.30 Uhr, dazwischen um 14.00 der Supersport 600-Weltcup.

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