Superbike-WM in Laguna Seca/USA (Archivversion) Phönix - aus der Asche, in die Asche

In Brünn beim letzten Rennen noch hart vom eigenen Teamchef angegriffen, holte er beim Heimspiel in Laguna Seca souverän Pole Positon und den Sieg im ersten Lauf. John Kocinski hat die »Phönix aus der Asche«-Nummer schon so häufig und schillernd wie kein anderer gespielt. Problemlos kontrollierte er seinen noch in Brünn überlegenen Ducati-Markenkollegen Troy Corser, nachdem Heißsporn Anthony Gobert die Muzzy-Werks-Kawasaki nach furiosem Auftakt mal wieder in den Staub gedonnert hatte.Hinter Kocinskis Teamkollegen Neil Hodgson aus England und dem US-amerikanischen Yamaha-Werksfahrer Colin Edwards trat der bisherige WM-Tabellenführer Aaron Slight als Fünfter ebensowenig in Erscheinung wie sein Castrol-Honda-Kollege Carl Fogarty auf Rang acht.Im zweiten Lauf wollte Kocinski seinen Triumph perfekt machen und hatte sich den diesmal seßhafteren Gobert auf Platz eins zum finalen Angriff zurechtgelegt, als in der letzten Runde die Werks-Ducati langsamer wurde und schließlich auf Rang zwölf ausrollte.Gobert siegte bequem vor Corser, der mit dem zweiten Platz die WM-Tabellenführung vom drittplazierten Aaron Slight wieder zurückerobern konnte.Kocinskis schneller Rückweg vom Olymp auf den harten Boden der Niederlage wurde nach Auskunft seines Teamchefs Virginio Ferrari von einem Defekt in der elektronischen Benzineinspritzung verursacht, der zu außerplanmäßig hohem Spritverbrauch geführt habe.

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