Superbike-WM in Monza/I (Archivversion) Superbike / Interview

«Jeder kann einmal Dakar sehen«Rennleiter Hubert Auriol?Die nächste Dakar-Rallye beginnt in Dakar und endet auch dort. Warum starten Sie nicht wie gewohnt in Europa?Jetzt kann jeder Teilnehmer zumindest einmal Dakar sehen. Aber im Ernst: Der Trend geht zu kürzeren Rallyes, und unser Ziel war es, die Veranstaltung zu 100 Prozent in Afrika abzuwickeln. Wir werden dabei wieder zu klassischen Etappenzielen wie Tombouctou, Gao oder Agadez zurückkehren.? Wie lang wird die Rallye sein?Zwischen 7000 und 8000 Kilometer. Am 4. Januar 1997 geht´s in Dakar los, am 12. ist Ruhetag in Agadez, am 19. sind wir wieder in Dakar zurück.?Das heißt, für die Starter ist im Vergleich zu den letzten Jahren jede Menge Sand in Sicht.Ja. Wir werden den Fahrern einen anstrengenden Parcours mit kurvenreichen Pisten präsentieren. Die Schwierigkeiten werden sich mit der Dauer der Rallye steigern. Wer Dakar zum zweiten Mal sehen will, muß sich das verdienen.?Ihr neues Dakar-Motto heißt: Zurück zu den Anfängen. Betrifft das nur die Wahl der Route?Nein. Wir werden zum Beispiel auch den Service einschränken. Nur etwa alle drei Tage kommen die Fahrer an ihre Ersatzteilkisten im Flugzeug heran.Bildtext:Rallye-Chef Auriol präsentierte in München die neue Dakar

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