Superbike-WM (Archivversion) Drunter und drüber

Sehr turbulent verlief der erste Lauf bei der Superbike-WM im englischen Silverstone für Weltmeister Troy Bayliss. Zunächst führte der Ducati-Werkspilot, dann stürzte er im sintflutartigen Regen, rappelte sich wieder auf und musste später nach einem weiteren Ausrutscher erneut eine Aufholjagd starten. Das Resultat: ein sensationeller fünfter Platz hinter Laufsieger Colin Edwards (Honda), Noriyuki Haga (Aprilia) sowie den Ducati-Piloten Neil Hodgson und Pierfrancesco Chili. Im zweiten Rennen hatte WM-Leader Bayliss alles im Griff und gewann locker vor Edwards und Ruben Xaus (Ducati). Beim Supersport-Rennen schüttete es so heftig, dass die Rennleitung nach 14 von 19 Runden abbrach. Gewertet wurde der Lauf nach dem Stand der vorletzten Runde, in der Jamie Whitham vor Paolo Casoli (beide Yamaha), Karl Muggeridge (Honda) und Yamaha-Deutschland-Pilot Jörg Teuchert geführt hatte. Bei den Gespannen siegten Abbott/Biggs vor Hanks/Biggs und Steinhausen/Hopkinson. Am Rande der Regenschlacht von Silverstone fiel eine wichtige Entscheidung: Ab der nächsten Saison dürfen die Vierzylinder in der Superbike-WM mit 1000 cm3 Hubraum antreten. Der Lufteinlass wird allerdings im Gegensatz zu den Zwei- und Dreizylindern begrenzt.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote