Superbike-WM (Archivversion) Home, sweet home

Troy Bayliss, amtierender Superbike-Weltmeister und Doppelsieger des WM-Auftakts im spanischen Valencia, ließ sich in seiner australischen Heimat ebenfalls nicht lumpen: beim zweiten Meeting der Saison in Phillip Island, ganz im Süden des fünften Kontinents, holte sich der Ducati-Pilot wiederum zwei ungefährdete Laufsiege. Auch die Rangfolge dahinter brachte nichts Aufregendes: Ex-Weltmeister Colin Edwards auf der Honda hielt den immer wild agierenden Spanier Ruben Xaus in beiden Läufen jeweils sicher auf Platz drei nieder. Noriyuki Haga, der in Spanien mit zwei zweiten Rängen ein glänzendes Superbike-Comeback gefeiert hatte, wurde im Wortsinn von der Technik seiner Aprilia ausgebremst. In der Spitzengruppe liegend, musste der Japaner nach einem Bremsendefekt zunächst in die Wiese und dann endgültig zur Box. In Lauf zwei gelang ihm Rang sechs.Heimvorteil und klare Verhältnisse herrschten auch in der Supersport-Weltmeisterschaft. Der australische Titelverteidiger Andrew Pitt (Kawasaki) distanzierte sowohl den Italiener und ehemaligen Superbiker Piergiorgio Bontempi (Ducati) als auch den Suzuki-Werkspiloten Stéphane Chambon. Das von Yamaha Deutschland eingesetzte Duo mit Ex-Weltmeister Jörg Teuchert und Christian Kellner schlug sich mit den Plätzen fünf und sechs, respektabel.

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