Supercross in Deutschland: Report (Archivversion) –––––US-Supercross - die große Nummer?

Fünf Supercross-Rennen in Deutschland. Nicht gerade viel, denn noch vor einem Jahrzehnt galt Supercross als die Zukunft des Off Road-Sports für Fahrer und Zuschauer. Statt Schlammschlachten in der Provinz volle Stadien in den Metropolen. Statt magerer Laufprämien fette Preisgelder. Doch die Szene, die so sehnsüchtig nach dem Vorbild der amerikanischen Indoor-Serie (Zuschauerdurchschnitt 1998: 48000) giert, ist realistischer geworden. Wegen der enormen Kosten der Hallen-Erdspiele (0,8 bis 1,2 Millionen Mark je Veranstaltung) hat sich das Feld der Veranstalter gewaltig gelichtet. Belgien (Antwerpen), England (Sheffield) und Italien (Genua) müssen sich mit nur einem Supercross pro Jahr bescheiden. Glücklicher sind die Franzosen, die zwar nur mit drei Läufen zur Supercross-Meisterschaft (Marseille sowie zweimal Paris: Stade de France, Bercy) aufwarten, in der Sommersaison aber auf gut 20 Freiluft-Supercross kommen. Apropos Freiluft: Am glücklichsten sind die spanischen Supercross-Fans. Neben den Highlights in Madrid und Barcelona existieren sieben spanische Supercross-Meisterschafts-Läufe sowie sage und schreibe 25 Freiluft-Supercross.

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