Supercross-Schule für den Nachwuchs (Archivversion) Erfolgsrezept - Moto Cross-Talentschmiede Frankreich

Während hierzulande hochklassige Moto Crosser Mangelware bleiben, schöpft der französische Moto Cross-Sport derzeit aus dem vollen. Das war nicht immer so. Seltene Einzelfälle wie Weltmeister Jacky Vimond ausgenommen, rangierten die linksrheinischen Off Roadler noch in den achtziger Jahren international unter ferner liefen. Der Wendepunkt: die Einführung der französischen Supercross-Meisterschaft 1987, über die sich immer mehr blutjunge Talente fahrtechnisch auf Vordermann brachten.Doch Supercross allein genügt nicht: Parallel dazu werden die Nachwuchstalente in Junior-Teams des französischen Verbandes, den sogenannten »Equipes der France Espoir« von ehemaligen Spitzenfahrern betreut. Erster Fördertermin: Im Alter von zehn Jahren in der 80-cm³-Klasse. Das Resultat kann sich sehen lassen: Seit 1990 steigt der Anteil der französischen Jung-Crosser (siehe Grafik) in der 125er WM kontinuierlich an.

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