Supercross-WM Genf/CH (Archivversion) Einer ist immer McGrath

Er lag am Boden und hatte trotzdem schon fast gewonnen. Ausgerechnet in seiner Paradesektion, dem Waschbrett, wurde Supercross-Weltmeister Jeremy McGrath beim ersten Finale in Genf von seiner Honda abgeworfen und kam nur außer Wertung ins Ziel. Sein letzter verbliebener Titel-Konkurrent, Larry Ward, in Genf erstmals seit sechs Jahren wieder auf Honda, wurde Dritter hinter dem Kawasaki-USA-Duo Damon Huffman und Phil Lawrence.So mußte die WM-Entscheidung im allerletzten Rennen der Saison, am zweiten Abend von Genf, fallen. McGrath hatte drei Punkte Vorsprung auf Ward, hätte also nur direkt hinter seinem neuen Markenkollegen bleiben müssen. Doch die Entscheidung fiel frühzeitig. Kurz nach dem Start stürzte Larry Ward während einer Auseinandersetzung mit McGrath um Rang drei und fiel hoffnungslos zurück. Jeremy McGrath dagegen schnappte sich noch Huffman sowie den Yamaha-Fahrer John Dowd und krönte seine erfolgreiche Titelverteidigung mit einem Sieg.

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