Supercross-WM in St. Louis/USA (Archivversion) STARKE AbschiedSTOUR

Es geht um einen richtigen WM-Titel – aber tatsächlich ist die Supercross-Weltmeisterschaft eine auf den US-Geschmack zugeschnittene Sport-Show, wird im Rahmen der nationalen Meisterschaft des US-Motorradsport-Verbands AMA ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent ausgetragen und von einheimischen Athleten dominiert. Ricky Carmichael ist mit 14 AMA-Titeln einer ihrer größten
Helden. Der 27-Jährige verabschiedet
sich dieses Jahr aus dem Motorradsport, wechselt ins NASCAR-Lager auf vier
Räder. Seinem bisherigen Arbeitgeber
Suzuki zuliebe tritt er allerdings noch bei dem einen oder anderen Supercross-Event auf – wenn es die Vorbereitungen auf die Auto-Karriere zulassen.
Dabei zeigt er seinen Konkurrenten mit schöner Regelmäßigkeit, dass sie sich auf ihr Können nicht übermäßig viel einzubilden brauchen. Drei Siege und vier zweite Plätze lautet seine Bilanz aus sieben Starts, in der WM-Tabelle rangiert er auf Rang vier, obwohl die Kollegen bei insgesamt elf Rennen Gelegenheit hatten, Punkte zu sammeln. Freilich stehen die sich bisweilen gegenseitig im Weg: In St. Louis
erwischte Carmichael einen schlechten Start, doch dort schossen sich die Titelkandidaten James Stewart und Chad Reed in Führung liegend gegenseitig ab. abs

ergebnisse
WM-Stand nach elf von 17 Läufen: 1. James Stewart (USA/Kawasaki) 254 Punkte; 2. Chad Reed (USA/Yamaha) 236; 3. Tim Ferry (USA/Kawasaki) 186; 4. Ricky Carmichael (USA/Suzuki) 163; 5. David Vuillemin (USA/Honda).

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